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Bill Murray Anstrengende Geisterjagd

aus DER SPIEGEL 15/2021
Foto:

Stefano Spaziani / action press

• Viele Jahre hat sich Bill Murray, 70, bitten lassen, bevor er den Protonenstrahler wieder lud: Für den dritten Teil der »Ghostbusters«-Reihe stellte sich der Schauspieler mit seinen Geisterjägerkomplizen Ernie Hudson und Dan Aykroyd 2019 vor die Kamera. Dabei hatte Murray bereits auf die erste Fortsetzung der Science-Fiction-Komödie keine große Lust. Bei einer Preisverleihung erzählte der Schauspieler nun, dass er sich Ende der Achtzigerjahre auf »Ghostbusters II« nur widerwillig eingelassen habe. Er habe wegen einer guten Drehbuchidee dann doch mitgemacht, nur sei am Set davon nichts umgesetzt worden: »Sie haben uns unter falschen Vorwänden in die Fortsetzung gelockt.« Das scheint bei Teil drei anders gewesen zu sein. Der Film, der in Deutschland »Ghostbusters Legacy« heißen wird und dessen Kinostart wegen der Coronapandemie schon mehrmals verschoben wurde, habe das gleiche Feeling wie der erste Teil der Reihe, meint Murray. Doch der Dreh war für die Herren im Rentenalter hart. Man habe ständig jede Menge Wind und Dreck im Gesicht gehabt, so der Schauspieler. Vor allem die berühmten Rucksäcke der Geisterjäger seien extrem unbequem gewesen: »Ich dachte mir: Was ist das? Was tue ich bloß?« Murray verglich die Anstrengungen mit der sogenannten bulgarischen, also einbeinigen, Kniebeuge oder damit, Gewichte mit dem Rückgrat zu stemmen, »immer runter und hoch mit diesem Ding auf meinem Rücken«. Nach jetzigem Stand soll der Film in Deutschland im November starten. Dann kann das Publikum vielleicht erkennen, wie Murray unter seiner Ausrüstung ächzt.

evh
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