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20. März 2019, 08:04 Uhr

Argentinien

Vermisster Fünfjähriger nach einem Tag in Wüste gefunden

In Argentinien hat ein kleiner Junge 24 Stunden alleine in der Wüste verbracht. Nach seiner Rettung erzählte der Fünfjährige, wie er den Tag allein überstand.

Ein fünfjähriger Junge ist nach 24 Stunden in einer Wüste in Argentinien wohlbehalten wiedergefunden worden. Rund tausend Freiwillige hatten nach dem Jungen in der Provinz San Juan im Westen des Landes gesucht.

Er sei während eines Spaziergangs mit seiner Familie verloren gegangen, teilten Behörden mit. Die Familie meldete ihn als vermisst.

Alberto Ontiveros, ein ehemaliger Rallye-Fahrer, fand schließlich das Kind. Es befand sich 21 Kilometer von dem Ort entfernt, an dem es zuletzt gesehen worden war.

"Mir war kalt, ich habe schlecht geschlafen, angelehnt an einen Felsen", sagte der Kleine der Zeitung "Clarin", als er das Krankenhaus am Dienstag verlassen konnte. Dort war er wegen einer leichten Dehydrierung behandelt worden. Er habe Wasser aus einem Bach getrunken und Gras gegessen, sagte der Junge.

Der Fünfjährige habe 24 Stunden in der Wildnis verbracht, sagte der Rallye-Fahrer. "Das ist nicht nichts." Denn in der Gegend würden laut Ontiveros auch wilde Pumas leben.

sen/AFP

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