Jüngstes Todesopfer des Astroworld-Festival Nach Massenpanik – neunjähriger Junge erliegt seinen Verletzungen

Der Junge soll auf den Schultern seines Vaters gesessen haben, als eine Menschenmenge die beiden auf dem Astroworld-Festival umrannte. Im Krankenhaus wurde er in ein künstliches Koma versetzt, nun ist er gestorben.
Rapper Travis Scott auf dem Astroworld-Festival

Rapper Travis Scott auf dem Astroworld-Festival

Foto: SUZANNE CORDEIRO / AFP

Ein neun Jahre alter Junge aus Dallas ist das jüngste Todesopfer nach der Massenpanik auf dem Astroworld-Festival. Ezra Blount starb am Sonntag in einem Kinderkrankenhaus im US-Bundesstaat Texas, wie der Anwalt der Familie mitteilte. Der Junge wurde in ein künstliches Koma versetzt, nachdem er auf dem Festival am 5. November schwer verletzt worden war. Blount ist das zehnte Todesopfer des Unglücks.

Die Massenpanik hatte sich beim Astroworld-Festival im Zentrum von Houston mit rund 50.000 Zuschauern ereignet. Sie war während des Auftritts des Rappers Travis Scott ausgebrochen. Etliche weitere Menschen wurden verletzt.

Treston Blount, der Vater des Jungen, schreibt auf der Spendenseite GoFundMe,  was an dem Tag passiert sein soll: Ezra habe während des Festivals auf seinen Schultern gesessen, als eine Menschenmenge die beiden umrannte. Der Vater habe das Bewusstsein verloren und als er wieder zu sich gekommen sei, habe er seinen Sohn nicht mehr finden können. Erst im Krankenhaus habe er Ezra wiedergesehen.

Bereits in den Tagen nach dem Unglück wurden erste Klagen unter anderem gegen den Veranstalter Live Nation und Travis Scott eingereicht. In einer Klage wird dem Rapper vorgeworfen, zu Chaos angestiftet zu haben. Derzeit laufen die Ermittlungen zu den Ursachen der Massenpanik.

kha/AFP/AP
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