Auktion Des Führers letzte Flasche

Der Diktator Adolf Hitler rührte zwar keinen Alkohol an, dennoch ist nun eine Flasche Champagner versteigert worden, die aus seinem Weinkeller stammen soll. Ein anonymer Bieter erstand den Moët et Chandon für knapp 2500 Euro.


London - Ein Mitarbeiter des Auktionshauses Charterhouse in Sherbourne berichtete, zuletzt sei die Flasche des Jahrgangs 1937 im Besitz des Anwalts Nigel Wilson gewesen, der sie von einem britischen Soldaten geschenkt bekommen habe. Dieser wiederum habe sie nach Erkenntnissen des Auktionshauses 1945 aus den Ruinen der Reichskanzlei geborgen.

Der versteigerte Champagner: Kleines Souvenir
AP

Der versteigerte Champagner: Kleines Souvenir

"Sie sind in die Kanzlei hineingegangen, in der zuerst die Russen waren, es gab eine Menge Plünderungen, und der Soldat und Mitglieder seiner Einheit haben ein kleines Souvenir dieses Ereignisses mitgenommen", sagte Copson.

Es habe Gerüchte gegeben, dass in einige Champagnerflaschen durch den Korken hindurch Gift gespritzt wurde - "möglicherweise hat der Soldat ihn deshalb nie getrunken", fügte er hinzu: "Vor dem Hintergrund dieser Information, würde ich sagen, ist es extrem unwahrscheinlich, dass irgendjemand ihn trinken will." Allerdings halte sich Champagner ohnehin nicht besonders gut.

jdl/AFP



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