Mehr als 40 Grad Frühe Hitzewelle im Osten Australiens

In Australien steigen die Temperaturen – und damit die Risiken für Feuer. Trotzdem erwarten Experten für dieses Jahr einen nasseren Sommer mit geringerer Brandgefahr.
Sonne am Strand von Bondi Beach: Der Sommer auf der Südhalbkugel beginnt zeitgleich mit dem Winter im Norden

Sonne am Strand von Bondi Beach: Der Sommer auf der Südhalbkugel beginnt zeitgleich mit dem Winter im Norden

Foto: Brook Mitchell / Getty Images

Der Osten Australien kommt ins Schwitzen: In der Küstenmetropole Sydney überschritten die Temperaturen nach Angaben der Meteorologiebehörde BoM am Samstag die 40 Grad.

Im Landesinneren in den Bundesstaaten New South Wales, Queensland und Victoria sowie in South Australia wurden demnach Temperaturen bis zu 42 Grad erreicht. Die Behörden in New South Wales warnten vor einem hohen Risiko von Buschfeuern.

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Der Sommer auf der Südhalbkugel der Erde beginnt zeitgleich mit dem Winter im Norden. Im »schwarzen Sommer« 2019/2020 hatten verheerende Buschbrände auf dem fünften Kontinent mehr als zwölf Millionen Hektar Land verwüstet. Mehr als 30 Menschen und unzählige Tiere kamen um. Am vorigen Donnerstag prognostizierte die BoM allerdings für diese Saison einen eher nassen Sommer mit geringerer Brandgefahr.

Nach einer Mitte November veröffentlichten Studie erwärmt sich Australien stärker als der Durchschnitt des Planeten. Im sechsten Klimareport der Wissenschaftsbehörde Csiro und der BoM heißt es, das australische Klima habe sich seit 1910 durchschnittlich um 1,44 Grad Celsius erwärmt. Die Länge der Buschbrand-Saison nehme bereits seit den Fünfzigerjahren zu.

sen/dpa