Australien Stachelrochen sticht Fischer in die Brust

Ein weiteres Mal hat ein Stachelrochen an der australischen Küste einen Menschen angegriffen. Ein Krabbenfischer wurde von dem Stachel des Tieres in der Brust getroffen. Er verfehlte das Herz nur knapp.


Sydney - Der Fischer ist nach Angaben der Polizei außer Lebensgefahr. Der Stachel durchbohrte zwar die Brust des Mannes, traf aber keine lebenswichtigen Organe. Die anderen Besatzungsmitglieder des Kutters brachten das Opfer an Land, wo es sofort von Sanitätern versorgt und in ein Krankenhaus gebracht wurde.

Der Tierfilmer Steve Irwin ist vor drei Monaten ebenfalls in Australien vom Stachel eines Rochens getroffen worden. Das Tier hatte ihm den Stachel im September bei Unterwasseraufnahmen am Great Barrier Reef mitten ins Herz gestochen. Der 44-Jährige, der in aller Welt mit Dokumentarfilmen über Krokodile und teils gewagten Stunts bekannt geworden war, starb wenig später.

Im Oktober hatte ein Rochen dem US-Millionär James Bertakis vor der Küste Floridas ins Herz gestochen. Anders als Irwin hatte er den Stachel aber stecken lassen, was ihm nach Ansicht seiner Ärzte vermutlich das Leben gerettet hat. Der 81-Jährige ist inzwischen auf dem Weg der Besserung.

ffr/dpa



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