Australien Waran attackiert älteres Paar

Er wollte seinem Hund helfen: In Australien ist ein 72-Jähriger von einem Waran angegriffen worden, auch seine Frau wurde attackiert.

Riesenwaran in Australien (Symbolbild): Angriffe der Reptilien auf Menschen sind selten
UIG/ imago images

Riesenwaran in Australien (Symbolbild): Angriffe der Reptilien auf Menschen sind selten


Bei einem Spaziergang im australischen Bundesstaat Queensland sind ein Mann und seine Frau von einem Waran gekratzt und gebissen worden. Der Mann wurde laut einer Sprecherin der Rettungskräfte so schwer verletzt, dass er mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Demnach ging das Paar in dem Küstenort Flametree mit seinem Hund spazieren. Die Riesenechse habe den Hund angegriffen. Eine Sprecherin der Hilfskräfte sagte dem "Guardian", der 72-Jährige sei dazwischengegangen. "Er wollte seinen Hund retten." Über das Schicksal des Hundes gibt es unterschiedliche Angaben: Mehrere Medien hatte zunächst berichtet, der Hund sei gestorben. Inzwischen melden die Sender BBC und ABC, er habe überlebt.

Der Mann trug demnach "erhebliche Verletzungen" an Armen und Beinen davon. Die Frau wurde am Fuß verletzt und kam ebenfalls ins Krankenhaus. Ihr Alter wurde nicht bekannt, die Rede war nur von einem älteren Paar. "Die Patienten hatten Glück, dass sie nicht noch schwerer verletzt wurden", sagte die Sprecherin. "Warane können ziemlich wild sein."

Warane können in einzelnen Fällen zwei Meter groß werden, die meisten Arten sind jedoch deutlich kleiner. Sie haben scharfe Zähne und Krallen. Waran-Attacken gegen Menschen sind in Australien selten.

jpz/AFP

Mehr zum Thema


© SPIEGEL ONLINE 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.