Auffahrunfall auf A7 Mutter und Sohn sterben, kleine Tochter verletzt

Auf der A7 ist der Kleinwagen einer jungen Familie auf einen Lastwagen aufgefahren. Mutter und Sohn starben, die dreijährige Tochter wurde schwer verletzt. Die Unfallursache – bislang unklar.
Am Stauende ist der Kleinwagen der Familie auf einen Lkw aufgefahren (Archivbild)

Am Stauende ist der Kleinwagen der Familie auf einen Lkw aufgefahren (Archivbild)

Foto: Peter Steffen/ dpa

Bei einem schweren Autounfall auf der A7 nahe Göttingen sind eine Mutter und ihr achtjähriger Sohn ums Leben gekommen. Die dreijährige Tochter der 28 Jahre alten Frau, die mit in dem Kleinwagen saß, wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Kleinwagen der Familie aus Südhessen etwa 500 Meter hinter der Anschlussstelle Lutterberg auf der rechten Spur aus noch ungeklärter Ursache auf einen am Ende eines Staus stehenden Lastwagen auf. Bei dem Aufprall starben die Mutter und der Junge.

Vollsperrung der A7 für mehrere Stunden

Die A7 war nach Polizeiangaben ab der Anschlussstelle Lutterberg in Fahrtrichtung Hannover für Stunden komplett gesperrt. Der Verkehr staute sich nahe Hannoversch Münden zwischenzeitlich auf mehreren Kilometern Länge. Die Polizei riet, den Streckenabschnitt weiträumig zu umfahren.

Am späten Nachmittag wurde die Sperrung schließlich aufgehoben, der Verkehr rollte wieder – aber weiterhin mit Hindernissen: Grund war ein weiterer Unfall auf der A7 nahe dem Dreieck Drammetal. Dort hatte ein Lastwagen gegen 0.15 Uhr Feuer gefangen und war völlig ausgebrannt. Die Ursache des Feuers war zunächst unklar, ebenso stand noch nicht fest, ob und wie stark die Fahrbahn beschädigt wurde.

czl/dpa

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