DER SPIEGEL

Bad Münstereifel Was das Hochwasser übrig ließ

Die Fachwerkstadt Bad Münstereifel gehört zu den am schlimmsten zerstörten Orten Nordrhein-Westfalens. Das Ausmaß der Schäden ist gewaltig. Am Dienstag kommt die Bundeskanzlerin.

Die Fachwerkstadt Bad Münstereifel war ein mittelalterliches Juwel – und ist nun einer der am schlimmsten vom Hochwasser getroffenen Orte Nordrhein-Westfalens. Die Wassermassen der Erft haben die Gassen, zahlreiche Brücken und sogar Teile der historischen Stadtmauer zerstört. Auch ein Friedhof wurde verwüstet, Autos weggerissen, Geschäfte, Wohnhäuser und Schulen sind in Mitleidenschaft gezogen. Ein Pflegeheim musste evakuiert werden. Die Stromversorgung ist mittlerweile wieder hergestellt, aber es mangelt noch an Frischwasser. Mehr als 163 Menschen sind in Deutschland bei der Flutkatastrophe ums Leben gekommen, 46 davon in Nordrhein-Westfalen. Hunderte werden noch vermisst.

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