Baden-Württemberg Rettungshelikopter abgestürzt, vier Tote

Ein Helikopter der Deutschen Rettungsflugwacht ist bei einem Einsatz in unwegsamem Gelände in der Nähe des baden-württembergischen Weilheim an der Teck abgestürzt. Alle vier Insassen kamen ums Leben.


Weilheim an der Teck - Bei den Opfern handelt es sich um den Piloten, einen Notarzt, einen Rettungssanitäter und eine Patientin. Der Rettungshubschrauber des Typs BK 117 war auf dem Weg von Gerlingen bei Stuttgart nach München. Die Patientin sollte nach Angaben einer Sprecherin der Rettungsflugwacht im Klinikum Großhadern behandelt werden. Das Unglück ereignete sich gegen 11.15 Uhr bei Weilheim an der Teck.

Der Helikopter sei um 11.03 Uhr gestartet. Eine Minute später kam der letzte Funkkontakt zu der Maschine zustande. Augenzeugen zufolge streifte der Hubschrauber mehrere Baumwipfel. Dann stürzte er an einem Hang ab und zerschellte. Der Hubschrauber brannte laut Polizei völlig aus. Die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen zur Unglücksursache auf.

Der Hubschrauber mit dem Namen "Christoph 51" wurde hauptsächlich in der Notfallrettung und zum Krankentransport eingesetzt. Er war am Stuttgarter Flughafen stationiert. Nach Angaben der Rettungsflugwacht wurde der Hubschrauber von einem erfahrenen Piloten geflogen.



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