Hindu-Fest in Bangladesch Mindestens zehn Tote bei Massenpanik

Hunderttausende versammelten sich in Bangladesch, um das Hindu-Fest Astami Snan zu feiern. Doch dann brach Panik unter den Pilgern aus. Zehn Menschen starben, mindestens 50 wurden verletzt.


Neu-Delhi/Patna - Bei einem Hindu-Fest in Bangladesch sind am Freitag mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Laut Polizei kam es bei Rajghat, einer rituellen Badestelle im Fluss Brahmaputra etwa 25 Kilometer südlich von Dhaka, zu dem Unglück. Augenzeugen zufolge wurden mindestens 50 weitere Menschen verletzt.

Anlässlich der Astami-Snan-Feiern hatten sich Hunderttausende Hindu-Pilger versammelt. Offenbar brach am Ufer schließlich wegen Überfüllung Panik aus. Die genaue Ursache für das Unglück werde untersucht, sagte ein Polizeisprecher.

Jährlich reisen zu den Feiern rund eine Million Pilger an den Brahmaputra; in diesem Jahr dürften es nach Behördenangaben jedoch noch mehr sein, weil die Feiern in die Ferien zum Nationalfeiertag des asiatischen Landes fallen.

gam/AFP/AP/Reuters



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