Erdrutsche in Bangladesch Viele Tote nach Monsunregen

Die Wassermassen sorgen für Erdrutsche und Schlammlawinen: In Bangladesch hat der Monsunregen ganze Orte von der Außenwelt abgeschnitten. Es gibt Dutzende Tote, viele Menschen werden noch vermisst.

Feuerwehrleute bei Rettungsarbeiten in Bangladesch
AFP

Feuerwehrleute bei Rettungsarbeiten in Bangladesch


Bei Erdrutschen nach einem Monsunregen sind in Bangladesch viele Menschen ums Leben gekommen. Allein im Bezirk Rangamati starben nach Angaben von Polizei und Helfern mindestens 22 Menschen. Nahe der Millionenstadt Chittagong gab es mindestens 13 Tote, wie der örtliche Polizeichef mitteilte.

Der heftige Regen im gebirgigen Südosten des Landes hatte am Montag begonnen und dauert weiter an.

Bei einigen der Todesopfer in Rangamati handele es sich um Soldaten, sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Helfer hätten es schwer, betroffene Dörfer zu erreichen. Die Orte seien infolge von Schlammlawinen von der Außenwelt abgeschnitten.

Niedriggelegene Teile von Chittagong standen unter Wasser. Fernsehberichte zeigten Menschen, die in Booten über die Straßen der Hafenstadt gefahren wurden. Rund 3000 Bewohner des nahe gelegenen Ortes Bandarban wurden aus Sorge vor weiteren Erdrutschen in Sicherheit gebracht. In dem Ort kamen laut Polizei sieben Menschen ums Leben.

Nach Angaben eines Helfers in Rangamati könnte die Zahl der Opfer noch deutlich steigen, da viele Menschen vermisst würden.

asa/dpa



zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!

© SPIEGEL ONLINE 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.