Bart-Weltmeisterschaften Die schönste Pracht kommt aus Deutschland

Da soll noch mal einer sagen, Deutschland sei nirgends mehr führend: Bei den Bart-Weltmeisterschaften im amerikanischen Carson City hat ein Berliner den Titel für die schönste Gesichts-Haarpracht gewonnen.


Best of Bart: Superweltmeister Karl Heinz Hille, Gerhard Schmidbauer (Kategorie Garibaldi) und Publikumspreisträger Heinz Christofel
DPA

Best of Bart: Superweltmeister Karl Heinz Hille, Gerhard Schmidbauer (Kategorie Garibaldi) und Publikumspreisträger Heinz Christofel

Carson City - Überhaupt scheinen die Bärte in Deutschland schöner und schneller zu wachsen: Deutsche Bärte gewannen immerhin sechs Pokale, die zweitplatzierten Amerikaner räumten gerade einmal halb so viele Trophäen ab - trotz Heimvorteil. Allerdings stellten die Deutschen auch 54 von 120 Teilnehmern.

Teilweise waren die Männer schon mitten in der Nacht aufgestanden, um ihre Kinn-, Backen- oder Schnauzbärte mit Haarlack, Kamm und Bürste in Form zu bringen. Karl Heinz Hille aus Berlin muss das wohl am besten gelungen sein: Er gewann nicht nur den Titel in der Kategorie "Kaiserlicher Backenbart", sondern auch den Superweltmeistertitel als Gewinner des Abends.

Dass die Deutschen sich in solch haarigen Angelegenheiten so gut auskennen, verwunderte die Gastgeber denn doch ein wenig: "Ich wusste gar nicht, dass Deutsche auf so etwas stehen", sagte die Schönheitskönigin von Nevada, eines von sieben Mitgliedern der Laien-Jury.



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