Beauty-Contest in Budapest Europa wählt seinen schönsten Schwulen

Geölte Sixpacks, gestählte Arme - tolle Männer, soweit das Auge reicht: In Budapest startet die diesjährige Wahl zum "Mr. Gay Europe". Wie bei allen Schönheitswettbewerben geht es aber auch hier - natürlich - nicht nur um den besten Look, sondern die wahre innere Schönheit. Schon klar.


Hamburg - Das Motto könnte auch aus der Politik stammen: "Unity - Solidarity - Diversity" haben sich die Veranstalter von "Mr. Gay Europe" auf die Fahnen geschrieben. Übersetzt also: Eintracht - Solidarität - Vielfalt. Klingt gut, heißt wenig.

Aber nun ist die Wahl, deren Finale am Samstagabend in Budapest stattfinden wird, auch keine politische Veranstaltung, sondern ein Schönheitswettbewerb.

Der soll laut Veranstalter den schwulen Europäern Tribut zollen und einen Gewinner hervorbringen, der die gesamte Community repräsentiert. Der amtierende Schwule der Schwulen ist ein Deutscher mit dem wohlklingenden Namen Jackson Netto.

Beim großen Finale am Samstag werden zwölf Finalisten um den Titel kämpfen, 24 Wettbewerber aus ganz Europa haben in diesem Jahr insgesamt teilgenommen. Für das Spektakel verantwortlich ist einer, der sich mit Schönheitswettbewerben gut auskennt: Morten Ruda, langjähriger Mitarbeiter der Miss Universe Organization.

Die Teilnehmer sind bereits seit Mittwoch in der ungarischen Hauptstadt. Auf dem Programm standen, wie bei solchen Wettbewerben üblich: Proben, Fotoshootings, Bademodenpräsentationen und Talentwettbewerbe. Vor dem großen Finale präsentieren sich die Schönen dann noch in der Budapester Innenstadt: bei einer großen Schwulenparade.

han



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