Belgien Mann überlebte Tempo 300 zwischen Bahn-Waggons

Ein Moldawier hat bei dem Versuch, unbemerkt von Frankreich nach Großbritannien zu gelangen, eine fast 300 Stundenkilometer schnelle Open-Air-Bahnfahrt nahezu unbeschadet überstanden. Auf seiner Reise nach London hatte der Einwanderer allerdings die falsche Richtung eingeschlagen – er landete in Brüssel.

Brüssel - Einem Zeitungsbericht zufolge hatte der Mann sich im französischen Lille zwischen zwei Bahnwaggons des Superschnellzugs Eurostar versteckt. "Der Mann hat wohl den Zug in die falsche Richtung genommen, denn er wollte eigentlich in London ankommen", sagte Eurostar-Sprecher Ferhat Soygenis der Zeitung "Het Laatste Nieuws". Stattdessen wurde der blinde Passagier gestern in Brüssel gefunden. Er erlitt er eine leichte Unterkühlung und zog sich Schrammen zu. Bahnbeamte brachten den Mann zunächst in ein Krankenhaus.

Der "Eurostar" verkehrt mehrmals täglich zwischen Brüssel Midi und der Londoner Waterloo Station. Für die gesamte Strecke braucht der durch den Kanaltunnel fahrende Schnellzug zwei Stunden und 20 Minuten.

Die Wiedergabe wurde unterbrochen.