Baby "Junge" und Baby "Mädchen" Panda-Zwillinge in belgischem Tierpark geboren

Pandas gelten weltweit als gefährdet und sind in Europa nur in wenigen Zoos zu bestaunen: Nun sind in Belgien Zwillinge geboren worden - eine Premiere für das Land.

AFP/PAIRI DAIZA

Im belgischen Tierpark Pairi Daiza sind Panda-Zwillinge geboren worden. Der Park und das staatliche chinesische Panda-Zentrum gaben "mit größter Freude" die Geburt der Panda-Babys bekannt. Es ist eine Premiere für Belgien. Vor drei Jahren war der männliche Panda Tian Bao ("Himmelsschatz") in Belgien zur Welt gekommen.

Die beiden Tierbabys wiegen nur 160 und 150 Gramm. Vorläufig tragen sie die Namen Baby "Junge" und Baby "Mädchen". Der Nachwuchs stammt von dem Weibchen Hao Hao und ihrem Partner Xing Hui, die im Februar 2014 als Leihgabe für 15 Jahre nach Belgien gekommen waren. Sie sind die Hauptattraktionen in dem Privatzoo in der Provinz Hennegau.

Die Geburt gilt nicht nur als ein weiterer Erfolg im Kampf um die Bewahrung der schwarz-weißen Bären, sondern macht Hoffnung für die Zukunft: Denn das Geburtsdatum 8.8. bedeutet nach chinesischer Zahlenmystik Glück.

Der Panda gilt als inoffizielles Maskottchen Chinas und lebt hauptsächlich in den Bambuswäldern der chinesischen Provinz Sichuan. Mehr als 1800 leben in freier Wildbahn, allerdings sind sie von schrumpfendem Lebensraum bedroht. Der große Panda ist weiterhin auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet gelistet. Rund 420 Pandas leben in Zoos und Reservaten, die Mehrheit davon in China.

bam/AFP



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