Bericht über Affäre Tom Cruise verklagt Porno-Darsteller

Kaum ist er nicht mehr glücklicher Ehemann, schon gerät Tom Cruise in Affären-Verdacht. Ein Porno-Darsteller behauptet, der Lover des Schauspielers gewesen zu sein. Cruise klagt, will rund 100 Millionen Dollar Schadenersatz.


Bestreitet energisch, homosexuell zu sein: Schwulen-Ikone Tom Cruise
AP

Bestreitet energisch, homosexuell zu sein: Schwulen-Ikone Tom Cruise

Los Angeles - Tom Cruise und Nicole Kidman waren das Traumpaar Hollywoods - bis zur Trennung vor wenigen Wochen. War eine schwule Beziehung der Grund? Gegen derartige Behauptungen hat Tom Cruise jetzt bei einem Gericht in Los Angeles Klage eingereicht. Der Porno-Darsteller Chad Slater habe die Geschichte über die vermeintliche Affäre aus Bösartigkeit und Eigennutz an das Magazin "Actustar" verkauft, hieß es in der Klageschrift. Cruise fordert 100 Millionen Dollar (rund 218 Millionen Mark) Schadenersatz wegen Verleumdung.

Slaters Behauptung, mit dem Star über eine längere Zeit eine Beziehung gehabt zu haben, die schließlich von dessen Frau Nicole Kidman entdeckt worden sei und zur Scheidung geführt habe, sei frei erfunden. Slater war für eine Stellungnahme zu den Vorwürfen am Mittwoch nicht erreichbar. "Es ist kein Funken Wahrheit an dieser gehässigen, eigennützigen Geschichte", heißt es in der Klage.

Nicole Kidman und Tom Cruise im September 1999
AP

Nicole Kidman und Tom Cruise im September 1999

Der Schauspieler respektiere die sexuellen Vorlieben anderer Menschen, sei aber selbst weder homosexuell, noch habe er irgendeine Beziehung zu Slater gehabt. Der 38-jährige Star kenne den Angeklagten, der sich auch Kyle Bradford nennt, nicht einmal. Laut Klage erschien der Artikel über die vermeintliche Affäre neben der Veröffentlichung in "Actustar" auch in dem spanisch-sprachigen Blatt "TVyNovelas".

Cruise hatte im Februar die Scheidung von seiner Frau eingereicht. Zuvor hatte sich das Prominenten-Paar stets gegen Gerüchte über Eheprobleme gewehrt. Cruise-Anwalt Dennis Wasser teilte am Mittwoch mit, der Schauspieler sei bereit, zur Beilegung des Scheidungsstreits mit Kidman eine Summe in zweistelliger Millionenhöhe zu zahlen. Dabei handele es sich um die Hälfte des Werts ihres gemeinsamen Grundstücks.



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