Im Gottesdienst ist jetzt auch EC-Kartenzahlung möglich

Die 5 wichtigsten Fakten
Von Nadin Rabaa
Foto: dpa/Thorsten Wittke/Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg

Dieser Beitrag wurde am 05.07.2018 auf bento.de veröffentlicht.

Das Herumreichen der Kollekte gehört zum Gottesdienst, wie das Amen in der Kirche. Bald soll der Beutel aber weniger klingeln: Denn statt mit Münzen und Banknoten können Kirchgänger bald mit EC- oder Kreditkarte in die Kollekte einzahlen. (FAZ )

Die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz hat jetzt ein Patent auf einen elektronischen Klingelbeutel angemeldet.

Die neue Kollekte wurde gemeinsam mit der evangelischen Bank am Mittwoch vorgestellt.

dpatopbilder - HANDOUT - 04.07.2018, Berlin: Eine Hand hält während einer Pressekonferenz einen Digitalen Klingelbeutel. Die Evangelische Kirche in Berlin hat jetzt den Digitalen Klingelbeutel beim Deutschen Patentamt angemeldet. Kirchenbesucher könnten damit in Zukunft per Giro- oder Kreditkarte in die Kollekte einzahlen. Im Griff des neuen Klingelbeutels wurde zusätzlich zum traditionellen Stoffsack ein Display eingebaut, über das Kirchenbesucher kontaktlos und ohne PIN mit ihrer Karte einzahlen könnten. (zu dpa «Giro-Karte im Gottesdienst - Digitaler Klingelbeutel für die Kollekte» vom 04.07.2018) Foto: Thorsten Wittke/Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++ |
dpatopbilder - HANDOUT - 04.07.2018, Berlin: Eine Hand hält während einer Pressekonferenz einen Digitalen Klingelbeutel. Die Evangelische Kirche in Berlin hat jetzt den Digitalen Klingelbeutel beim Deutschen Patentamt angemeldet. Kirchenbesucher könnten damit in Zukunft per Giro- oder Kreditkarte in die Kollekte einzahlen. Im Griff des neuen Klingelbeutels wurde zusätzlich zum traditionellen Stoffsack ein Display eingebaut, über das Kirchenbesucher kontaktlos und ohne PIN mit ihrer Karte einzahlen könnten. (zu dpa «Giro-Karte im Gottesdienst - Digitaler Klingelbeutel für die Kollekte» vom 04.07.2018) Foto: Thorsten Wittke/Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg/dpa - ACHTUNG: Nur zur redaktionellen Verwendung im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung und nur mit vollständiger Nennung des vorstehenden Credits +++ dpa-Bildfunk +++ | Foto: dpa/Thorsten Wittke/Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg

5 Dinge, die du darüber wissen musst:

  1. Neu ist ein Bezahl-Terminal, das einen Funkchip enthält. So können Kirchgänger kontaktlos und ohne PIN-Eingabe eine Spende bis maximal 25 Euro an die Kirche richten. (Tagesspiegel )
  2. Bargeld kann nach wie vor in den Samtbeutel geworfen werden. 
  3. Der Grund für den neuen Klingelbeutel: In ländlichen Gebieten Deutschlands werde es teurer und komplizierter, Bargeld bei der Bank einzuzahlen.
  4. Die evangelische Kirche überlegt, die digitale Kollekte für ganz Deutschland einzusetzen.
  5. Ergänzend sei auch eine Kollekten-App in der Entwicklung. Damit sollen auch größere Spenden möglich sein.

Konsistorialpräsident Jörg Antoine sieht in der neuen digitalen Kollekte vor allem praktische Aspekte (Tagesspiegel ): 

Der Umgang mit der Kollekte wird damit für die Gottesdienstbesucher wie für die Kirchengemeinden vereinfacht.

Mehr lesen über Verwandte Artikel
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.