Berlin Weltkriegsbombe entdeckt – Evakuierungen im Prenzlauer Berg

Die Berliner Polizei hat im Ortsteil Prenzlauer Berg eine Sperrzone eingerichtet: Dort fand man eine 500 Kilo schwere Bombe, die noch in der Nacht entschärft werden soll. Etwa 9000 Menschen sind in der Gegend gemeldet.
Polizeiautos stehen in der abgesperrten Kniprodestraße in Prenzlauer Berg

Polizeiautos stehen in der abgesperrten Kniprodestraße in Prenzlauer Berg

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Annette Riedl / dpa

Bei Bauarbeiten im Berliner Ortsteil Prenzlauer Berg ist eine 500 Kilogramm schwere Weltkriegsbombe entdeckt worden. Der Polizei zufolge sollen Spezialisten der Kriminaltechnik die Bombe noch am Donnerstag entschärfen. Es wurde ein Sperrkreis mit einem Radius von 500 Metern eingerichtet. Während der Entschärfung darf sich dort niemand aufhalten. Gemeldet sind in der Gegend etwa 9000 Menschen.

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Um die Bevölkerung zu informieren, nutzten die Einsatzkräfte Lautsprecherdurchsagen und klingelten an den Türen. Auf dem Gelände liegen auch zwei Flüchtlingsunterkünfte.

Als Notunterkunft sollte das Velodrom, eine große Veranstaltungshalle, dienen, wie Polizeisprecher Martin Hallweg sagte. Menschen mit Corona sollten gesondert untergebracht werden. Wie viele Menschen von der Evakuierungsaktion genau betroffen sind, stand nicht fest, da wahrscheinlich einige ohnehin nicht zu Hause sind.

Die Polizei erwartete, dass es bis gegen Mitternacht dauert, bis die in der Kniprodestraße gefundene Bombe entschärft ist. Auch der Bus-, Straßenbahn- und S-Bahnverkehr war gestört.

Anmerkung der Redaktion: In einer früheren Version dieses Artikels wurde der Sperrkreis mit einem Radius von 250 Metern angegeben. Die Polizei hat die Angabe inzwischen berichtigt. Wir haben den Fehler korrigiert.

kfr/dpa
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