Nordrhein-Westfalen Mönch will Mitbruder aus See retten - und geht selbst unter

Trotz intensiver Suche auf dem Biggesee in Olpe fehlt von einem buddhistischen Mönch jede Spur. Der 60-Jährige hatte versucht, einen Nichtschwimmer vor dem Ertrinken zu bewahren.

DLRG-Boote: Rettungskräfte suchen am Mittwoch im Biggesee nach einem vermissten Mann
Markus Klümper/DPA

DLRG-Boote: Rettungskräfte suchen am Mittwoch im Biggesee nach einem vermissten Mann


Ein buddhistischer Mönch ist auf dem Biggesee in Olpe vermutlich tödlich verunglückt. Er hatte am Mittwochnachmittag einen in Not geratenen jungen Mitbruder retten wollen, der nicht schwimmen konnte und schließlich von einem anderen Mönch gerettet wurde.

Trotz intensiver Suche von Feuerwehr, Polizei und DLRG fehle von dem 60 Jahre alten Mönch jede Spur, sagte ein Polizeisprecher am Donnerstag. Der aus Vietnam stammende Vermisste gehörte zu einer 21-köpfigen Reisegruppe.

Ersten Befragungen zufolge waren drei der Ausflügler - die anderen waren 35 und 23 Jahre alt - von einem Tretboot aus zum Schwimmen ins Wasser gesprungen. Warum auch der Jüngste folgte, obwohl er nicht schwimmen kann, sei unklar, sagte der Sprecher.

Der 60-jährige "gute Schwimmer" habe versucht, ihm zu helfen und sei dabei selbst in Not geraten, hieß es. Dem 35-Jährigen sei es schließlich mithilfe weiterer Passanten gelungen, den Nichtschwimmer ans Ufer zu bringen.

wit/dpa



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