Bild des Tages Drecksarbeit an der Ölküste


REUTERS


Hart und zäh ist das Öl geworden, das der Helfer an der Nordwestküste Spaniens zu entfernen versucht. Nicht nur in Spanien, sondern auch in Portugal und Frankreich sind viele Tausende Freiwillige und Soldaten im Einsatz, um die Küsten vor den schlimmsten Folgen der Umweltkatastrophe zu bewahren. Die klebrige Flüssigkeit stammt aus dem Tanker Prestige, der Mitte November havariert war.

Experten gehen davon aus, dass der Großteil der 77.000 Tonnen Öl ins Meer strömen wird. Damit stünde den Atlantikküsten in Spanien und anderen Ländern eine Ölpest von unabsehbarer Dauer bevor. Spaniens Verkehrsminister bezeichnete die Katastrophe als "das spanische Tschernobyl". Deutsche Fachleute, unter anderem vom Technischen Hilfswerk, werden am Montag zur Ölbekämpfung nach Spanien fliegen.

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