Bilder der Woche Würden Sie hier... Sie wissen schon?

Ein Schelm, wer diese öffentliche Toilette entworfen hat: Das gläserne WC steht in Tokio. Doch keine Bange: Vor Voyeuren schützt eine ziemlich coole Technik. Die Bilder der Woche.
Von Oliver Schmitt
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Schiffbruch: Das Wrack der MV Wakashio vor der Küste von Mauritius. Der Frachter war Ende Juli vor der Insel auf ein Korallenriff gelaufen und hat seither Tausende Tonnen Treibstoff verloren. Laut Regierungsangaben handelt es sich schon jetzt um das schlimmste ökologische Desaster in der Geschichte des Landes. Am vergangenen Samstag brach das Schiff schließlich in zwei Teile.

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Foto: AFP
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Taifun Higos nähert sich der südchinesischen Metropole Shenzhen: Starke Regenfälle und Überflutungen zwangen Zehntausende Menschen in Chinas Süden zur Flucht. An der Drei-Schluchten-Talsperre des Jangtse-Flusses in der Provinz Hubei stand das Hochwasser auf dem höchsten Stand in der Geschichte des Staudamms.

Foto: VCG via Getty Images
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Flammen lodern auf beiden Seiten einer Bucht des Berryessa-Stausees in Napa County, Kalifornien: Mehrere einzelne Feuer in der Region etwa 60 Kilometer östlich von Sacramento haben sich zu einem Großbrand vereinigt. Hohe Temperaturen und Trockenheit erschweren die Arbeit der Feuerwehrleute, die es mit mehr als einem Dutzend Feuern an der US-Westküste zu tun haben. Im Death Valley war am vergangenen Sonntag mit 54,4 Grad Celsius ein neuer Hitzerekord gemessen worden.

Foto: JOSH EDELSON / AFP
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Häufig werden die Buschfeuer durch Blitzeinschlag ausgelöst. Im Foto: die Bay Bridge in San Francisco.

Foto: Noah Berger / dpa
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Aufräumarbeiten: Nach der verheerenden Explosion von 2750 Tonnen Ammoniumnitrat im Hafen von Beirut Anfang August sind Arbeiter damit beschäftigt, Trümmer zu beseitigen und Gebäude abzureißen.

Foto: JOSEPH EID / AFP
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Freiwillige Helfer von Animals Lebanon mit einer Katze, die sie zuvor aus den Trümmern eines eingestürzten Hauses in Beirut befreit haben. Die Tierschutzorganisation hat nach der Katastrophe eigenen Angaben zufolge bereits dutzenden Tieren zu einem Wiedersehen mit ihren Besitzern verholfen. Viele weitere befinden sich jedoch noch in der Obhut der Organisation.

Foto: Felipe Dana / AP
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Eine Mischung aus Wiedersehensfreude, Erleichterung und Entschlossenheit ist diesem jungen Mann bei der Umarmung seiner Freundin anzusehen. Das Paar wurde gerade aus der Haft entlassen, nachdem es zuvor im Zuge der Proteste gegen Wahlbetrug in der belarussischen Hauptstadt Minsk festgenommen worden war.

Foto: AP / dpa
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Ein Mann versucht, eine batteriebetriebene Lampe in seinem kleinen Laden in Gaza-Stadt zu reparieren, nachdem das einzige Kraftwerk im Gazastreifen wegen Treibstoffmangels heruntergefahren werden musste. Wegen fortwährender Angriffe aus Gaza hatte Israel in der vergangenen Woche die Lieferung von Treibstoff in das Palästinensergebiet unterbrochen. Die Stromgesellschaft in Gaza kündigte daraufhin an, die Stromversorgung auf drei bis vier Stunden täglich reduzieren zu müssen.

Foto: MOHAMMED SALEM / REUTERS
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Alkohol, ausgelassenes Feiern und Maskentragen vertragen sich nicht unbedingt gut - darauf hat kürzlich Gesundheitsminister Spahn hingewiesen. Auch in Italien kommt man nach einem neuerlichen Anstieg der Infektionszahlen nun zu dieser Schlussfolgerung. Bilder wie dieses, aus einem Strandclub in Fregene nahe Rom, in dem der DJ vergebens an das Maskentragen erinnerte, dürften vorerst der Vergangenheit angehören. Die italienische Regierung hat beschlossen, Nachtklubs für drei Wochen zu schließen und Maskentragen in unmittelbarer Nähe zu Restaurants und Bars auch im Freien verpflichtend zu machen.

Foto: TIZIANA FABI / AFP
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Auch diese Aufnahme kann einem mitten in der Pandemie Kopfzerbrechen bereiten: In Wuhan, dem Ausgangspunkt der Corona-Pandemie, feiern Tausende Menschen im Maya-Beach-Wasserpark dicht gedrängt eine Poolparty. Allerdings hatte die Stadt den letzten offiziell bestätigten Corona-Fall im Mai zu verzeichnen, auch im restlichen China bewegen sich die Neuinfektionen auf niedrigem Niveau. Man kann davon ausgehen, dass China viel daran gelegen ist, einen flächendeckenden Anstieg der Zahlen zu verhindern und der bisherige Verlauf der Pandemie zeigt, dass China hart und konsequent auf lokale Ausbrüche reagiert hat. Zudem stehen dem chinesischen Obrigkeitsstaat andere Kontrollmöglichkeiten zur Verfügung als den freien westlichen Gesellschaften. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums deutete die Bilder dann auch prompt als Zeichen des "strategischen Sieges" Chinas gegen das Coronavirus.

Foto: AFP
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Seehund Sammy genießt eine kurze Auszeit vom beschwerlichen Robben-Alltag und hat es sich auf dem Board eines Stand-up-Paddlers bequem gemacht. Der Seehund hat es mit seiner distanzlosen Art zu lokaler Berühmtheit an den Stränden der englischen Grafschaft Dorset gebracht. Sein Bedürfnis nach menschlicher Nähe hat allerdings Grenzen: Ein Kind wurde kürzlich beim Versuch ihn zu streicheln gebissen.

Foto: Finnbarr Webster / Getty Images
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Noch ein Hund am Strand, allerdings mit Beinen statt Flossen: Dieser Shih Tzu hört auf den Namen Princess und leistet seinen Besitzern beim Angeln in St. Petersburg, Florida, Gesellschaft.

Foto: Dirk Shadd / Tampa Bay Times / Zuma Wire / dpa
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Michael Jennings von den Parramatta Eels aus Sydney macht unfreiwillig die Schraube. Diese Figur, bei der sich der Sportler im Sprung oder Flug um die eigene Längsachse dreht, kennt man eigentlich eher vom Turnen oder Turmspringen, aber auch beim Rugby sind artistische Einlagen nicht selten.

Foto: Mark Kolbe / Getty Images
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Angehörige der Kayapo-Volksgruppe blockieren die Bundesstraße BR163 im Norden Brasiliens. Die über 4000 Kilometer lange Straße ist eine wichtige Verkehrsader und führt durch das Amazonas-Becken. Die Kayapo protestieren mit der Blockade gegen die mangelnde Unterstützung seitens der Regierung in der Coronakrise und gegen die Abholzung des Regenwaldes in ihrem Territorium.

Foto: JOAO LAET / AFP
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Das traurige Ergebnis dieser illegalen Praxis sieht man hier: Ein Esel steht angeleint inmitten eines brandgerodeten Regenwald-Areals. Wie die Aufnahme zuvor, stammt auch dieses Bild aus dem Bundesstaat Para in Brasilien.

Foto: CARL DE SOUZA / AFP
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Stilles Örtchen? Diese sehr öffentliche Toilette im Shibuya-Viertel Tokyos wurde vom japanischen Architekten Shigeru Ban entworfen. Das Glas wird undurchsichtig, wenn das Schloss verriegelt wird.

Foto: PHILIP FONG / AFP
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Installation auf dem populären Skyway-Festival im polnischen Torun: Aufgrund der Corona-Pandemie werden die Installationen des seit 2009 ausgetragenen Lichterfestivals nicht wie sonst üblich in der Altstadt ausgestellt, sondern auf dem Flughafen der Stadt. Zudem kann man der Veranstaltung dieses Jahr nur vom Auto aus beiwohnen.

Foto: TYTUS ZMIJEWSKI/EPA-EFE/Shutterstock
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Ein Reisender durchquert die Wartehalle einer Bahnstation in Shanghai, China.

Foto: Lintao Zhang / Getty Images
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Künstlicher Käfer: Beim Versuch, Mikroroboter zu konstruieren, sind Forscher der University of Southern California nun einen großen Schritt vorangekommen. "RoBeetle" wiegt nur 88 Milligramm und nutzt Methanol als Kraftstoff um sein künstliches Muskelsystem mit Energie zu versorgen. Etwa zwei Stunden kann er so krabbeln, klettern und kleine Lasten tragen.

Foto: Xiufeng Yang / University of Southern California / AFP
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Wie weit das menschliche Schaffen noch der Perfektion von Mutter Natur hinterherhinkt, kann man auf diesem Bild sehen - oder im Garten, Park, Wald und jedem sonstigen Stück Erde, das wir noch nicht ruiniert haben. Die Evolution auf unserem Planeten hatte auch einige Milliarden Jahre mehr Zeit als unsere Spezies um diese Leistung zu erbringen, insofern sollten wir zwar Nachsicht mit uns selbst haben, trotzdem täte oft etwas mehr Demut und Respekt vor der belebten Natur not. Soweit das Wort zum Sonntag, genießen Sie den Sommer, er ist bald vorbei!

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Foto: Justin Tang / The Canadian Press / dpa
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