Bilder der Woche Die Erde bebt

Ein Kleinbus auf einer Bergstraße, neben dem Wagen hüpfen Felsbrocken wie Popcorn einen Abhang hinunter. Was war da los? Bilder der Woche.
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Fieberhafte Mückenjagd

In Kuala Lumpur, Malaysia, sprühen Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit Anti-Mücken-Mittel, um Denguefieber-Infektionen zu verhindern. Die Aedes-Mücke sticht insbesondere bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang.

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Foto: Fazry Ismail / EPA
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Tanz auf dem Vulkan

Rauchwolken des Vulkans Sakurajima im Süden Japans. Nach den ersten zwei Eruptionen gab es bisher zum Glück keine Berichte über Verletzte oder Schäden.

Foto: Kyodo News / AP / dpa
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Spuren im Sand

Bei der Leichtathletik-WM in Eugene/Oregon wirbelt die brasilianische Weitspringerin Eliane Martins eine Menge Sand auf beim Versuch Gold zu erringen. Am Ende wird sie mit 6,50 Metern Neunte und muss sich der siegreichen Nigerianerin Ese Brume (6,89 Meter) geschlagen geben.

Foto: Etienne Laurent / EPA
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Bergrutsch

Während eines Erdbebens in Bauko, einer Bergprovinz auf den Philippinen, fallen Felsbrocken auf eine Straße. Das Beben am Mittwoch forderte einige Tote und Dutzende von Verletzten. Das Beben löste kleine Erdrutsche aus, beschädigte Gebäude und Kirchen und veranlasste Menschen ins Freie zu eilen.

Foto: Harley Palangchao / AP
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Feuermeer

Auf der Insel Lesbos lodern die Feuer auch dort, wo längst kein Wald mehr steht. Am Strand nahe dem Dorf Vatera fressen sich die Flammen durch einen Holzsteg in Richtung der Brandung.

Foto: Elias Marcou / REUTERS
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Hoffnungsträger

Wie durch ein Wunder ist die Kapelle Saint-Michel-de-Brasparts von den lodernden Waldbränden im Westen Frankreichs nicht verschluckt worden. 140 Feuerwehrleute kämpften, um die Flammen von der Kapelle abzuhalten. Es klappt: Wenige Meter vor dem kleinen Gebäude stoppten die Flammen. Das Jesuskind hängt unversehrt an der Wand.

Foto: Fred Tanneau / AFP
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In die Einbäume, fertig, los!

Ein Mann tanzt während einer Zeremonie in Guet N’Dar, einem Stadtviertel von Saint-Louis in Senegal. Gleich soll das Boot vorgestellt werden, mit dem sein Team beim traditionellen Einbaumrennen antritt. Tausende Menschen kommen dafür am Ufer des Flusses Senegal in Saint-Louis zusammen. Jedes Stadtviertel stellt mehrere Teams für das Rennen auf, das es seit etwa 200 Jahren geben soll.

Foto: John Wessels / AFP
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Überbelichtet

An einem Fotoautomaten im Berliner Mauerpark sucht eine Frau unter einem Schirm Schutz vor der Sonne. Nach der Hitze in der vorherigen Woche gab es in der Hauptstadt nur noch am Montag hohe Temperaturen, im Wochenverlauf blieb es mild.

Foto: Markus Schreiber / AP
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Trauer um An An

In Hongkong ist der älteste in Gefangenschaft aufgewachsene männliche Panda der Welt gestorben. Der 35 Jahre alte chinesische Riesenpanda musste laut dem Ocean Park bereits am 21. Juli eingeschläfert werden, um dem kranken Tier weitere Schmerzen zu ersparen. Mit einem Bild und Blumen erinnert der Freizeitpark nun an den früheren Bewohner.

Foto: Kin Cheung / dpa
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Am Wasserspender

Im von Israel kontrollierten Westjordanland ist das Wasser knapp. Wenn auch noch eine Hitzewelle die Palästinensergebiete heimsucht, dann leiden nicht nur Menschen, sondern auch Tiere.

Foto: Mohamad Torokman / REUTERS
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Vergeltung

Ein Demonstrant schwenkt die Nationalflagge des Irak auf einem Protest vor der türkischen Visastelle in Bagdad. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan verschärfte zuletzt seinen Kampf gegen die verbotene türkische Arbeiterpartei PKK im Nordirak. Nachdem ein mutmaßlich türkischer Raketenangriff mehrere Menschen getötet hatte, haben Unbekannte die diplomatische Vertretung Ankaras attackiert, die im kurdischen Autonomiegebiet liegt.

Foto: Ahmad Al-Rubaye / AFP
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Der Kampf geht weiter

Russland hatte die ukrainische Stadt Cherson schon kurz nach Kriegsbeginn eingenommen. Inzwischen wird in der Region aber wieder heftig gekämpft. Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj zufolge rücken die ukrainischen Truppen tiefer in das besetzte Gebiet vor. Wie lange sie noch zu dem zerstörten Einkaufszentrum brauchen werden? Das weiß niemand.

Foto: AFP
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Königsanbeter

Thailands Premierminister Prayuth Chan-ocha und Kabinettsmitglieder feiern den 70. Geburtstag von König Maha Vajiralongkorn in Bangkok.

Foto: Soe Zeya Tun / REUTERS
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Kuss im Dunkeln

Unter einem der zahlreichen Säulenbögen der Ponte Coperto (überdachte Brücke) in der italienischen Stadt Pavia tauscht ein Paar Zärtlichkeiten aus. Die Brücke überspannt den Fluss Ticino und gilt als eine der Attraktionen der Stadt im Südwesten der Lombardei.

Foto: Antonio Calanni / AP
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Hinter dem Schleier

Eine Frau sitzt in einer Burka verhüllt am Rande einer Straße von Kabul. Die Lage von Frauen in Afghanistan verschlechtert sich unter den radikalislamischen Taliban zunehmend.

Foto: Daniel Leal / AFP
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Abgestimmt

Eine tunesische Frau zeigt ihren mit Tinte beschmierten Finger, nachdem sie über die umstrittene neue Verfassung abgestimmt hat, die dem Staatsoberhaupt des Landes mehr Macht einräumt.

Foto: Mohamed Messara / EPA
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Heiliges Haar

Erwartungsvoll richten diese Gläubigen in der indischen Region Kaschmir ihre Blicke zu einem Imam, der sich außerhalb des Bildes befindet und eine für den Islam bedeutende Reliquie präsentiert: Ein Barthaar, das dem Propheten Mohammed zugerechnet wird. Mit ihm wird des Todes des zweiten Kalifen Omar gedacht. Es wird in der Stadt Srinagar im Äußersten Norden des Landes verwahrt.

Foto: Farooq Khan / EPA
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Fechten für die Zukunft

Auf einer Straße in der Innenstadt von Caracas übt ein Mädchen fechten. Venezuela leidet nach Jahren der Misswirtschaft unter zunehmender Armut , selbst Staatsbediensteten fehlt teils das Geld für Lebensmittel. In der Hauptstadt ist der Kontrast zwischen Arm und Reich besonders stark.

Foto: Matias Delacroix / dpa
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Gedenken
Die bunten Schleifen, die ein Mann hier festbindet, tragen die Namen Ermordeter: Am 22. Juli 1942 begann die Räumung des Warschauer Gettos – und die systematische Ermordung seiner Bewohner im Konzentrationslager Treblinka. Warschau erinnert mit einer Kunstinstallation an den düsteren Jahrestag.

Foto: Wojtek Radwanski / AFP
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Gelebte Geschichte

Schon seit dem 17. Jahrhundert feiert man in Ravensburg das Rutenfest, bei dem Tausende Kostümierte Szenen aus der Stadtgeschichte nachstellen. Viele der Akteure sind Kinder, die das sicher auch aus anderem Grund gern tun: Für sie markiert das Rutenfest den Beginn ihrer Sommerferien.

Foto: Stefan Puchner / dpa
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Erfolgreicher Einkauf

Vor einer Bäckerei in der libanesischen Hauptstadt Beirut bahnt sich ein Mann mit einem Fladenbrot den Weg durch eine Menge wartender Menschen. In dem Land ist die Wirtschaft praktisch kollabiert, laut dem libanesischen Zentralamt für Statistik betrug die Nahrungsmittelinflation im Mai 364 Prozent. Das bedeutet, dass sich die Preise seit Mai 2021 um mehr als das Dreifache erhöht haben. Auch Grundnahrungsmittel wie Brot sind knapp.

Foto: Mohamed Azakir / REUTERS
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Gerettet

Geflüchtete warten darauf, ein Schiff der spanischen Küstenwache auf Gran Canaria zu verlassen.

Foto: Borja Suarez / REUTERS
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Katze auf dem kalten Blechdach

Eine Katze macht es sich am Abend auf dem Dach eines Autos in der rumänischen Hauptstadt Bukarest bequem. Tagsüber machten zuletzt hohe Temperaturen in der Millionenstadt Menschen und Tieren zu schaffen.

Foto: Vadim Ghirda / AP
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Feuerflüchtling

Allison Baggett beobachtet, wie sich ein Waldbrand in der Nähe ihres Hauses im kalifornischen Mariposa ausbreitet. Einen Tag später musste sie evakuiert werden.

Foto: Tracy Barbutes / REUTERS
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Grausame Tradition

Zur Feier des Jakobusfestes reißen Reiter auf reich geschmückten Pferden im vollen Lauf Gänsen, die über der Straße aufgehängt sind, die Köpfe ab. Seit 1806 nimmt man dafür immerhin Vögel, die bereits tot sind. Trotzdem ist das Festival im spanischen Dorf El Carpio de Tajo bei Toledo ein Spektakel, das heute aus der Zeit gefallen scheint.

Foto: Oscar Del Pozo / AFP
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Lang gewartet

Vertreter von Indigenen warteten diese Woche darauf, ob der Papst, der ein katholisches Internat besuchte, sich für die Kindesentzüge, den sexuellen Missbrauch an und das Verschweigen zahlreicher Todesfälle von indigenen Kindern an katholischen Schulen entschuldigen würde. Zwischen 3200 und 6000 indigene Kindern überlebten im 20. Jahrhundert ihre zwangsweise Erziehung an katholischen Internaten in Kanada nicht.

Foto: Eric Gay / AP
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