Die Bilder der Woche Sonne, Sommer, Wärme – so schön, so gefährlich

In Italien trocknet der Po aus, in Bangladesch reißen Fluten den Menschen die Häuser weg, in New York freuen sich Meerjungfrauen über die wohltuenden Strahlen von oben – das sind unsere Bilder der Woche.
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Von der Sonne geküsst

Dieses Paar genießt das Glastonbury Festival im Südwesten Englands. Das Event ist bekannt für Konzerte allerlei Stilrichtungen zeitgenössischer Musik.

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Ben Birchall / dpa

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Landgang für den Sommer

Als Meerjungfrauen verkleidete Frauen tanzen auf einem Paradewagen, die Coney Island Mermaid Parade heißt wie jedes Jahr in New York den Sommer willkommen.

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Aimee Dilger / ZUMA Wire / IMAGO

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Unter Wasser I

Das Synchronschwimmen machte in dieser Woche Schlagzeilen, weil die US-Amerikanerin Anita Alvarez im Becken das Bewusstsein verlor. Dass die Unterwasser-Ästhetik auch schlicht ein schöner Sport sein kann, zeigt hier das Team der Kasachinnen während des WM-Finals in Budapest.

Foto: Oli Scarff / AFP
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Unter Wasser II

Nach starken Regenfällen sind zahlreiche Häuser in Bangladesch überflutet. Laut offiziellen Angaben wurden zahlreiche Gebäude zerstört, Felder verwüstet – Menschen verloren ihre Häuser. Fast eine halbe Million sind nach Regierungsangaben in Notunterkünfte gebracht worden.

Foto: Mushfiqul Alam / NurPhoto / IMAGO
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Über der Katastrophe

Ein Erdbeben hat in Afghanistan schlimmste Verheerungen angerichtet. Nach offiziellen Angaben starben mindestens 1000 Menschen, 1500 weitere Bewohner in der Grenzregion zu Pakistan wurden verletzt. Die Behörden fürchten, dass die Opferzahlen steigen. Es ist eine Katastrophe, die die ohnehin schwierige Lage in dem Land weiter verschärft: Die militant-islamistischen Taliban – hier einer ihrer Helikopter im Erdbebengebiet – haben nach ihrer Machtübernahme im August 2021 Freiheitsrechte eingeschränkt und schließen insbesondere Mädchen und Frauen vom öffentlichen Leben zunehmend aus. Zudem leidet das Land unter einer humanitären Katastrophe. Millionen Menschen sind auf Unterstützung und Lebensmittelhilfen angewiesen.

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Ali Khara / REUTERS

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Wo einmal der Po floss

Italiens Flussbetten trocknen zunehmend aus – so wie hier der Grund des Pos. Inzwischen werden in vielen Gebieten auch große Brände gemeldet. Es brennt auch mehr im Vergleich zu früher, warnt der Verband unabhängiger Landwirte. Er fordert das Eingreifen des Zivilschutzes und die Ausrufung des Notstands in den betroffenen Gebieten.

Foto: Riccardo Dalle Luche / ZUMA Press / IMAGO
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Widerstand am Boden

Israelische Soldaten nehmen im Westjordanland einen Aktivisten fest, der gemeinsam mit Gleichgesinnten gegen eine Militärübung und mögliche Zwangsräumungen protestierte. Israels oberstes Gericht hatte im Mai eine Petition abgelehnt, die sich gegen einen Räumungsplan richtetet. Nach palästinensischen Angaben könnten davon 1300 Personen betroffen sein, die in der Gegend südlich von Hebron leben.

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Abed Al Hashlamoun / EPA

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Göttlich geschminkt

Tänzerinnen bereiten sich für ihren Auftritt am Sakenan-Tempel vor. Dort, auf einer kleinen vor Bali gelegenen Insel, finden traditionell alle 210 Tage Feierlichkeiten zum Kunigan-Fest statt, dem Abschluss der balinesischen Galungan-Feiern zu Ehren des allerhöchsten göttlichen Wesens und der Schöpfung.

Foto: Firdia Lisnawati / AP
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Hoodie-Style in Pink

Der US-amerikanische Modedesigner Matthew Williams führt eine rosafarbene Kombination während der Pariser Modewoche vor. Das verhüllt-enthüllte Model kann immerhin durch einen Augenschlitz blicken, um seinen Weg über den Laufsteg zu finden.

Foto: Julien de Rosa / AFP
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Fronlöwnam

Ein verkleidetes Mitglied der Dancing Devils ist während des katholischen Fronleichnamsfestes in Naiguata zu sehen, einem beliebten Viertel von La Guaira in Venezuela.

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Federico Parra / AFP

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Gedenken

Ukrainische Soldaten feuern auf dem Friedhof von Butscha eine Salve zu Ehren eines Kameraden ab, der in der Region Donezk im Kampf gegen die russischen Invasionstruppen ums Leben kam. Jüngst hatte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj die Verluste seiner Truppen mit 50 bis 100 Toten täglich beziffert.

Foto: Sergei Supinsky / AFP
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Beinarbeit

Ein Arzt hilft einem Mann in Kiew dabei, sich an eine neue Prothese zu gewöhnen. Der kleine gelbe Plastikvogel, der an der Prothese angebracht ist, hat symbolische Bedeutung: Bei der Arbeit müsse er ernst sein, sagt der Patient, »doch im Herzen bin ich ein Kind«.

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Natacha Pisarenko / AP

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Blockadehaltung

Aktivisten der Gruppe »Letzte Generation« wollen auf die Klimakrise aufmerksam machen und einen Politikwechsel initiieren, etwa mit Sitzblockaden oder indem sie sich auf Straßen festkleben. Bei einer Aktion in Berlin trugen Polizisten diesen Aktivisten weg.

Foto: Lisi Niesner / REUTERS
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Hoch sollen wir leben

Unterstützer des einstigen Guerillakämpfers Gustavo Petro feiern im kolumbianischen Bucaramanga: Nach einem Sieg in der Stichwahl gegen den rechtsgerichteten Millionär Rodolfo Hernández ist Petro der neue Präsident des Landes. Damit übernimmt erstmals ein linksgerichteter Politiker den Posten.

Foto: Ivan Valencia / AP
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Leuchtender Protest

Bauern versammeln sich im niederländischen Schermer zu einem Lichtprotest. Die Landwirte wollen in der Abenddämmerung eine Rekordzahl von Traktoren beleuchten, um so ein Zeichen gegen die Stickstoff- und Agrarreformpläne der Regierung zu setzen.

Foto: Olaf Kraak / EPA
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Trümmerfeld

Unzählige Steine liegen auf dem Weg dieses Schuljungen in Soweto, Südafrika. Demonstranten hatten eine der Hauptstraßen während eines Protestes wegen der mangelhaften Versorgung mit Strom und anderen Dienstleistungen blockiert.

Foto: Siphiwe Sibeko / REUTERS
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Stiller Beobachter

Er gehört am britischen Regierungssitz zum Inventar: Larry, der Kater. An den Medientrubel und das geschäftige Treiben in 10 Downing Street hat er sich längst gewöhnt – und vermutlich Einblicke gewonnen, um die ihn Journalisten und die Opposition gleichermaßen beneiden.

Foto: John Sibley / REUTERS
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Kunstdämmerung

Ein Gerüstgerippe bleibt zurück am Kasseler Friedrichsplatz, wo zuvor das Großgemälde »People’s Justice« des indonesischen Kunstkollektivs Taring Padi gehangen hatte. Weil darauf Figuren in antisemitischer Bildsprache zu sehen waren, wurde das Banner zunächst verhüllt und dann abgehängt. Der Ruf der Weltkunstausstellung Documenta »fifteen« scheint beschädigt, die Verantwortlichen stehen in der Kritik.

Foto: Peter Hartenfelser / IMAGO
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Freischwimmer

Bei fünf Grad Außentemperatur haben sich Tausende Nackte auf der australischen Insel Tasmanien in kaltes Wasser gestürzt, um die Wintersonnenwende zu begehen.

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Rob Blakers / AAP / IMAGO

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Mehr Population

Die Biologinnen Tatiana Fernandez und Gabriela Santos sammeln am Strand von Urca, Rio de Janeiros, Seepferdchen für ein wissenschaftliches Projekt ein. Nach Angaben der Projektleiter hat die Seepferdchenpopulation in den letzten Jahren trotz Verschmutzung des Wassers in der Bucht von Guanabara zugenommen – seit 2014 ist der Fang und Verkauf von Seepferdchen landesweit verboten.

Foto: Bruna Prado / AP
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Wie Ikarus, nur umgekehrt

Die Schweizer Extremsportlerin Géraldine Fasnacht trägt den Beinamen »Vogelfrau« nicht umsonst: Aus schwindelerregender Höhe gleitet sie mit ihrem Wingsuit dem Tal entgegen. Über dem Wintersportort Verbier im Schweizer Kanton Wallis setzte sie nun zu einem besonderen Jungfernflug an: Um die Kraft der Sonnenenergie zu demonstrieren, sprang Fasnacht als erster Mensch mit dem Spezialanzug aus einem solarbetriebenen E-Flugzeug.

Foto: Valentin Flauraud / EPA
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Ein wenig Heimkehr

In Brüssel nehmen Personen an einem Gedenkmarsch für Patrice Lumumba teil. Der erste demokratisch gewählte kongolesische Regierungschef der langjährigen belgischen Kolonie ist ein Nationalheld. Lumumba wurde 1961 wenige Monate nach seiner Wahl ermordet, der Leichnam wurde nach Angaben von Zeitzeugen in Säure aufgelöst. Nun wurde der letzte sterbliche Überrest – ein Zahn Lumumbas – an die Hinterbliebenen übergeben und in die Demokratische Republik Kongo gebracht.

Foto: Kenzo Tribouillard / AFP
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Der Sieger von Waterloo

Zum Jahrestag der Schlacht bei Waterloo spielten in diesem Jahr wieder Hunderte Laiendarsteller das Ereignis vom 18. Juni 1815 in der Nähe des Dorfes Waterloo, rund 15 Kilometer südlich von Brüssel, nach. Der heute belgische Ort gehörte damals zum Königreich der Vereinigten Niederlande und ging mit der letzten Schlacht Napoleon Bonapartes in die Geschichte ein. Die von Napoleon geführten Franzosen unterlagen den alliierten Truppen unter dem englischen General Wellington und dem preußischen Feldmarschall Blücher. Napoleon musste abdanken. Die Redewendung »sein Waterloo erleben« steht seither für eine totale Niederlage.

Foto: Juliette Bruynseels / AFP
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Brand in Brandenburg

In Brandenburg brannten diese Woche große Waldflächen, Hunderte mussten ihre Häuser verlassen. Viele Feuer sind inzwischen gelöscht. Doch im Waldboden glimmen noch immer gefährliche Glutnester.

Foto:

Christian Guttmann / dpa

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