Debatte über Schulöffnung Bildungsministerin schlägt Unterricht am Samstag vor

Fällt die Schule für einige Klassen bis zu den Sommerferien ganz aus? "Das gilt es zu verhindern", sagt Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien - und bringt die Samstagsöffnung ins Spiel.
Abiturientinnen und Abiturienten in Dresden sind am Montag nach wochenlanger Schließung wieder in die Schule gekommen

Abiturientinnen und Abiturienten in Dresden sind am Montag nach wochenlanger Schließung wieder in die Schule gekommen

Foto: Robert Michael/ dpa

In Sachsen kehren am Montag die ersten Abschlussklassen an die Schule zurück, um sich auf die Prüfungen vorzubereiten, am Donnerstag folgt Nordrhein-Westfalen, in Berlin und Brandenburg beginnen bereits die Prüfungen: Schritt für Schritt sollen zunächst die Abschlussklassen und die Schülerinnen und Schüler aus der letzten Grundschulklasse in die Schulen zurückkehren.

Was mit den anderen Kindern, etwa des 2. oder 7. Jahrgangs, ist, steht bisher nicht fest. Es müsse verhindert werden, dass einzelne Jahrgänge in diesem Schuljahr ganz vom Unterricht in der Schule ausgeschlossen werden, sagte Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Karin Prien im Deutschlandfunk .

"Viele Eltern brauchen in dieser Zeit zumindest mal einen Tag, an dem die Kinder zum Lernen in der Schule angeleitet werden", sagt Prien. Dafür sollte auch über ungewöhnliche Wege nachgedacht werden: "Denkbar wäre ja auch, dass man sagt, unter diesen Umständen kann auch ein Unterricht mal an einem Samstag stattfinden."

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Prien sprach sich aber dagegen aus, die Sommerferien grundsätzlich zu verkürzen. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hatte das vorgeschlagen. Es sollte aber zusätzliche Angebote in den Sommerferien geben, damit Schülerinnen und Schüler Lernrückstände aufholen könnten.

sun