Studieren unter Corona-Bedingungen Hochschulrektoren verlangen Rückkehr zur Präsenzlehre

Vertreter von Hochschulen schlagen Alarm: Auch Studierende sollten wieder mehr an Präsenzveranstaltungen teilnehmen können. Vor allem für Examenskandidaten sei das wichtig.
Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Peter-André Alt: »Studierende, die ihre Hochschule und Kommilitonen noch nie in Präsenz erlebt haben«

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, Peter-André Alt: »Studierende, die ihre Hochschule und Kommilitonen noch nie in Präsenz erlebt haben«

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imago stock&people / imago/Stefan Zeitz

Es gibt Öffnungskonzepte für den Blumenläden, Zoos, Museen und für Schulen. Doch was ist eigentlich mit den Hochschulen? Nach der schrittweisen Öffnung der Schulen im Corona-Lockdown fordern Hochschulvertreter nun auch mehr Präsenzlehre für Studierende.

Der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Peter-André Alt, sagte am Freitag in Berlin: »Wir haben Studierende, die seit zwei Semestern immatrikuliert sind und ihre Hochschule und Kommilitonen noch nie in Präsenz erlebt haben.« Vor allem Examenskandidatinnen und -kandidaten müssten die Möglichkeit bekommen, ihre Prüfungsvorbereitung in Präsenz fortzusetzen. Auch Laborübungen müssten wieder in Präsenz stattfinden. »Hier können und müssen Testkonzepte vorsichtig erprobt und Schnelltests genutzt werden«, sagte Alt.

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Die Öffnungsmöglichkeiten für Schulen, die Bund und Länder vereinbart hätten, seien zwar nicht direkt auf die Hochschulen übertragbar. »Wenn über Test- und Impfstrategien aber wieder mehr Präsenzlehre möglich ist, sollten diese Optionen auch genutzt werden«, forderte HRK-Vize Oliver Günther. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hochschulen sollten ebenso auf kostenlose Schnelltests zurückgreifen können, wie dies für Angestellte von Unternehmen avisiert sei.

kha/dpa
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