Schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg geht wieder zur Schule

Durch ihren Schulstreik fürs Klima wurde der Teenager Greta Thunberg weltberühmt. Nun geht die Schwedin wieder in die Schule - und das fühle sich großartig an.
Greta Thunberg im März: "Endlich wieder zur Schule gehen"

Greta Thunberg im März: "Endlich wieder zur Schule gehen"

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Virginia Mayo/ dpa

Im August 2018 begann Greta Thunberg mit ihrem "Schulstreik fürs Klima". Daraus entstand unter dem Namen Fridays for Future schon bald eine weltweite Bewegung für mehr Klimaschutz. Im Schuljahr 2019/20 blieb für die inzwischen 17-Jährige quasi keine Zeit und kein Platz, um an ihrem Schulabschluss zu arbeiten - Treffen mit Politikern wie Barack Obama oder zuletzt Angela Merkel ließen nur wenig Raum für andere Dinge.

An dieser Prioritätensetzung könnte sich für Thunberg nun etwas ändern - zwar wohl nicht ideologisch, so aber doch zeitlich: Die weltweit wohl bekannteste Klimaaktivistin hat in den sozialen Medien angekündigt, wieder zur Schule zu gehen.

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"Mein schulfreies Jahr ist vorbei, und es fühlt sich so toll an, endlich wieder zur Schule zu gehen!", schrieb sie zu einem Foto, das sie mit einem Fahrrad zeigt. Womöglich will sie den Schulweg damit ganz und gar klimafreundlich zurücklegen.

Thunberg arbeitet an BBC-Doku-Serie

Noch zum Ende vergangener Woche hatte Thunberg sich an einem Protest in Berlin beteiligt und eine Forscherin des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung besucht. "Danke an Prof. Ricarda Winkelmann für einen lehrreichen und interessanten Tag", schrieb sie. Das Institut soll Teil einer geplanten BBC-Doku-Serie sein, für die Thunberg bereits in den vergangenen Monaten viel unterwegs war.

Zusammen mit drei Mitstreiterinnen von Fridays for Future hatte sie auch Kanzlerin Merkel getroffen - und mehr Mut verlangt. Die Menschen müssten ihre Komfortzone verlassen, sagte sie. Gemeinsam mit Luisa Neubauer, Anuna de Wever van der Heyden und Adélaïde Charlier hatte sie einen Forderungskatalog formuliert.

An dem Vorpreschen der Aktivistinnen hatte es an der Basis von Fridays for Future laut einem Bericht der "taz"  jedoch auch heftige Kritik gegeben. Demnach hätten sich einige Ortsgruppen von dem Treffen mit Merkel distanziert, weil sie sich überrannt gefühlt hätten.

apr
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