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Ein Jahr nach der Flut Immer noch viele Schulen unbenutzbar

Nach der Flutkatastrophe im Sommer 2021 sind Dutzende Schulen immer noch teilweise unbenutzbar oder sogar komplett zerstört. Nordrhein-Westfalen ist dabei deutlich stärker betroffen als Rheinland-Pfalz.
aus DER SPIEGEL 30/2022
Zerstörte Ahrtalschule in Altenburg (Rheinland-Pfalz)

Zerstörte Ahrtalschule in Altenburg (Rheinland-Pfalz)

Foto: Boris Roessler / dpa

Ein Jahr nach der Flutkatastrophe in Westdeutschland sind immer noch zahlreiche Schulgebäude so stark beschädigt, dass dort gar kein oder nur eingeschränkter Unterricht abgehalten werden kann. Das zeigen Recherchen des SPIEGEL in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

Aus: DER SPIEGEL 30/2022

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In den Hochwassergebieten im Ruhrgebiet und in der Eifel waren nach Angaben des NRW-Schulministeriums im Frühjahr noch 63 Standorte von den Folgen der Jahrhundertflut im Juli 2021 betroffen. Hinzu kommen mehr als ein Dutzend Schulen in Rheinland-Pfalz: Allein im Ahrtal hatten 17 Einrichtungen vor einem Jahr zum Teil erhebliche Gebäudeschäden gemeldet. Nur eine dieser beschädigten Schulen ist nach derzeitigem Stand wieder voll nutzbar. Bei den 16 anderen läuft die Sanierung noch oder ist erst in der Planung.

In beiden Bundesländern finde jedoch für alle Schülerinnen und Schüler »weitestgehend« wieder regulärer Unterricht statt, heißt es aus den zuständigen Ministerien – teilweise an Ersatzstandorten, in Containermodulen oder auch in Messezelten. Die Flutschäden werden die Behörden noch lange beschäftigen. So ist etwa eine Förderschule im rheinischen Leichlingen so stark zerstört, dass dort die Schülerinnen und Schüler auf insgesamt sechs neue Standorte in der Umgebung verteilt werden mussten. Wann die Klassen wieder zusammengeführt werden können, ist derzeit nicht abzusehen.

him
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