Mecklenburg-Vorpommern Zwei Schulen wegen Corona geschlossen

Holpriger Start ins neue Schuljahr: In Mecklenburg-Vorpommern sind bereits in der ersten Unterrichtswoche zwei Schulen geschlossen worden - eine Lehrerin und ein Schüler sind infiziert.
Schülerinnen und Schüler an einem Rostocker Gymnasium - das von den aktuellen Schließungen nicht betroffen ist (Archivbild)

Schülerinnen und Schüler an einem Rostocker Gymnasium - das von den aktuellen Schließungen nicht betroffen ist (Archivbild)

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Bernd Wüstneck/ DPA

Zwei Schulen in Mecklenburg-Vorpommern sind wegen Corona geschlossen worden. Eine der betroffenen Schulen ist das Goethe-Gymnasium in Ludwigslust (Landkreis Ludwigslust-Parchim), wo eine Lehrerin positiv getestet worden ist.

Der Präsenzunterricht für die rund 800 Schülerinnen und Schüler werde bis kommenden Mittwoch ausgesetzt, teilte Landrat Stefan Sternberg in einer Erklärung  mit. Die infizierte Lehrerin habe jedoch seit Beginn des Schulunterrichts nach Ende der Sommerferien keinen Unterricht am Gymnasium gegeben, betonte Sternberg. Das 55-köpfige Kollegium werde trotzdem vorsorglich auf das Coronavirus getestet: "Sicherheit geht vor."

Notunterricht im Freien

Vom örtlichen Gesundheitsamt geschlossen wurde außerdem die Ostsee-Grundschule in Graal Müritz (Landkreis Rostock), wie aus einer Mitteilung des Landkreises hervorgeht. An der Grundschule ist demnach ein Schüler infiziert.

An der Schule werde es für die kommenden zwei Wochen keinen Präsenzunterricht geben. "Das Kind und seine Mitschüler sind bereits in Quarantäne. Alle anderen Schüler*innen und Beschäftigten an der Schule werden ab sofort unter Quarantäne gestellt", heißt es in der Mitteilung des Landkreises. Der Unterricht am Freitag wird demnach noch erteilt, muss aber draußen und in getrennten Gruppen erfolgen.

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"Wir haben von Anfang an gesagt, dass es Verdachtsfälle in den Schulen geben wird", erklärte Bettina Martin, Bildungsministerin in Mecklenburg-Vorpommern: "Solange das Coronavirus noch nicht bekämpft ist und es keinen Impfstoff gibt, müssen wir damit rechnen." Der Schulbetrieb unter Pandemie-Bedingungen sei eine große Herausforderung: "Das Coronavirus ist noch da. Wir müssen alle gemeinsam dafür sorgen, dass es nicht von außen in die Schulen hereingetragen wird."

him/dpa
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