Mehr Erstklässler Zahl der Einschulungen auf höchstem Stand seit 14 Jahren

Bundesweit gibt es wieder mehr Erstklässlerinnen und Erstklässler. Das größte Plus bei den Einschulungen meldeten Bremen und Bayern.
Erster Schultag: Höhere Geburtenzahlen und mehr Zuwanderung

Erster Schultag: Höhere Geburtenzahlen und mehr Zuwanderung

Foto: Christopher Neundorf/Kirchner-Media / IMAGO

Im laufenden Schuljahr gibt es so viele Erstklässler wie seit 14 Jahren nicht mehr. 771.700 Kinder begannen mit der Schule, das sind 2,9 Prozent mehr als im Vorjahr. Das teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag unter Berufung auf vorläufige Zahlen mit. Zuletzt seien im Jahr 2007 mehr Kinder eingeschult worden. Damit setzt sich ein Trend fort, der seit dem Schuljahr 2016/2017 zu beobachten ist.

Zurückzuführen sei die Entwicklung unter anderem auf höhere Geburtenzahlen, erklärte das Bundesamt. Zum Jahresende 2020 habe es bundesweit rund drei Prozent mehr Kinder im Alter von fünf bis unter sieben Jahren gegeben als im Jahr zuvor. Auch die Zuwanderung trägt dazu bei: Der Anstieg betrug unter Kindern mit deutscher Staatsangehörigkeit 1,9 Prozent und bei den ausländischen Kindern 9,7 Prozent. Das größte Plus bei den Einschulungen meldeten Bremen und Bayern mit 7,0 und 5,3 Prozent.

Mehr Waldorfschüler, weniger Förderschüler

Der überwiegende Teil der Kinder (93,6 Prozent) startete seine Schullaufbahn an einer Grundschule, wie das Bundesamt mitteilte. 3,0 Prozent wurden an Förderschulen eingeschult, 2,4 Prozent an integrierten Gesamtschulen sowie 1,0 Prozent an Freien Waldorfschulen. Im Vergleich zum vergangenen Schuljahr gab es damit 3,4 Prozent mehr Einschulungen an Waldorfschulen und 3,1 Prozent mehr an Grundschulen. An Förderschulen gab es 0,9 Prozent weniger Einschulungen.

sun/dpa
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