Hitzewelle in Australien Blitz löst Buschbrand aus

Seit Tagen leidet Australien unter einer Hitzewelle. Für zusätzliche Gefahr sorgen Gewitter: Ein Blitz löste einen Buschbrand aus, mehr als hundert Bewohner eines Küstenorts mussten zwischenzeitlich aus ihren Häusern fliehen.

Buschbrand in Bremer Bay: Unmittelbare Gefahr für den Küstenort gebannt
DPA/ DEC

Buschbrand in Bremer Bay: Unmittelbare Gefahr für den Küstenort gebannt


Sydney - In der Hitze Australiens hat ein Blitz einen Brand ausgelöst. Das Feuer bedroht die Küstenortschaft Bremer Bay im Südwesten des Landes. Die Flammen hatten sich nach einem Gewitter vor einigen Tagen ausgebreitet. 135 Einwohner waren aus ihren Häusern geflohen, inzwischen kehrten sie wieder zurück. Bremer Bay liegt gut 500 Kilometer südöstlich der Küstenstadt Perth.

Am Mittwochabend (Ortszeit) ließ der Wind etwas nach, die unmittelbare Gefahr für einige Häuser war nach Angaben der Feuerwehr gebannt. Sie rief die Anwohner aber zu erhöhter Wachsamkeit auf. Je nach Windrichtung könne der Brand sich schnell erneut ausbreiten.

Australische Meteorologen stellten in den vergangenen Tagen die höchsten Spätfrühlings-Temperaturen fest, die seit 1859 gemessen wurden. Für die Behörden bedeutet das höchste Alarmbereitschaft - vor allem wegen der knapp 4000 Buschfeuer, die in den vergangenen Wochen bekämpft werden mussten.

wit/dpa



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