Stuntman bei Olympia-Eröffnungsfeier James-Bond-Double stirbt bei Wingsuit-Sprung

Er war eine Attraktion bei der Eröffnungsfeier der Sommerspiele von London: Stuntman Mark Sutton segelte als James-Bond-Double mit einem Fallschirm ins Olympiastadion. Jetzt starb er laut britischen Medien beim Extremsport in der Schweiz.

DPA

London/Martigny - Der Stuntman, der bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele von London als James-Bond-Double mit einem Fallschirm ins Stadion segelte, ist tot. Das berichten übereinstimmend mehrere britische Medien, darunter die BBC. Der 42-jährige Mark Sutton sei in der Schweiz bei einem Sprung mit einem sogenannten Wingsuit verunglückt.

Sutton sei aus einem Hubschrauber abgesprungen und auf einen Felsvorsprung gestürzt, berichteten die britischen Tageszeitungen "The Sun" und "The Times". Der Unfall geschah demnach nahe dem schweizerischen Ort Martigny in der Nähe der französischen Grenze.

Sutton, ein früherer Armeeoffizier, hatte den Berichten zufolge an einer dreitägigen Wingsuit-Veranstaltung teilgenommen. Der Spezialanzug vergrößert die Körperfläche und bremst den freien Fall ab. Zwischen Beinen und Armen spannt sich ein Stück Stoff - ähnlich wie die Flughaut einer Fledermaus. So wird ein Gleitflug möglich. Um sicher auf den Boden zurückzukommen, wird letztlich ein Fallschirm geöffnet. Wie es zu dem Unfall kam, wollen nun Schweizer Ermittler untersuchen.

Bei der Eröffnungszeremonie der Olympischen Sommerspiele 2012 war Sutton spektakulär mit dem Fallschirm aus einem Hubschrauber abgesprungen. Er gab das Double von James-Bond-Darsteller Daniel Craig, der zuvor auf einer Stadionleinwand mit Queen Elizabeth II. zu sehen war. Ein Kollege, der sich als Königin verkleidet hatte, schwebte gemeinsam mit Sutton zur Erde.

hut/dpa

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