Würgeschlange in Boppard entdeckt Boa, ey

Mitarbeiter der Stadtverwaltung Boppard haben eine etwa zwei Meter lange Schlange entdeckt - das Tier löste einen Polizeieinsatz aus. Wie die Boa Constrictor nach Rheinland-Pfalz kam, ist noch unklar.

Polizeibeamte mit der gefangenen Boa
Polizeidirektion Koblenz

Polizeibeamte mit der gefangenen Boa


Eine Boa Constrictor hat in der Stadt Boppard in Rheinland-Pfalz einen Polizeieinsatz ausgelöst. Mitarbeiter der Stadtverwaltung hätten die Würgeschlange am Sonntagnachmittag im Mühltal entdeckt und die Einsatzkräfte informiert, teilte ein Polizeisprecher am Sonntagabend mit.

Nachdem ein Kollege die Schlange identifiziert habe, hätten Polizisten das etwa zwei Meter lange Tier eingefangen und in eine Auffangstation gebracht. Die Polizeidirektion Koblenz veröffentlichte eine Mitteilung zu dem Fall unter dem Titel "BOA allein in Boppard unterwegs". Woher die Boa Constrictor stammte, ist bisher unklar.

Die Boa Constrictor ist eine Riesenschlange und kommt aus Mittel- und Südamerika. Sie ist nicht giftig. Ihre Beute töte die Würgeschlange, indem sie sie erdrückt.

Ende August hatte eine ausgebüxte Kobra in Herne in Nordrhein-Westfalen einen Einsatz von Feuerwehr und Experten ausgelöst. Erst nach mehreren Tage konnte die Giftschlange eingefangen werden. Es wurde niemand verletzt.

aar/dpa

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insgesamt 20 Beiträge
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holy64 09.09.2019
1. Haltung exotischer Tiere muss verboten
werden. Wird der Halter der Kobra mit den erzeugten Kosten für die Einsätze wenigstens belastet?
fatherted98 09.09.2019
2. Das halten solcher...
..."exotischen" Tierchen sollte schnellstmöglich überwacht werden. Spätestens nach dem Kobra-Einsatz sollte doch wohl jedem klar sein das Vogelspinnen, Schlangen, Skorpione und Co. eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellen.....aber da pennt die Politik wieder mal....muss den erst jemand zu Schaden kommen?
supernicky_reloaded 09.09.2019
3.
Zitat von holy64werden. Wird der Halter der Kobra mit den erzeugten Kosten für die Einsätze wenigstens belastet?
Warum muss die Haltung verboten werden? Sehen Sie sich irgendeine Statistik an und informieren Sie sich darüber, von welchen Haustieren tatsächlich Gefahren für Menschen ausgehen. Kleiner Tipp: Sie werden etwas über Hunde, Pferde, Kühe und Katzen lesen, und nichts über Schlangen.
kodu 09.09.2019
4. Wie in anderen Lebensbereichen auch...
...gibt es ganz offenbar deutlich zu wenig Kontrolle von Gefahrenpotenzial für Menschen. Ganz abgesehen davon, daß das Aussetzen/Entweichen exotischer Tiere regionale Wildtierpopulationen massiv beeinträchtigen könnte. Es sollte also schnell ein massiv strafbewehrter Haltungsnachweis eingeführt und dieser dann auch kontinuierlich und effektiv geprüft werden. Die enstehenden Kosten für die regelmäßige Kontrolle müssen dann - ebenso z.B. auch bei Waffenbesitzern - den Haltern zugewiesen werden. Es geht nicht anders.
stolte-privat 09.09.2019
5. Warum muss sich jemand solche...
...Tiere halten? Wohl kaum aus Artenschutzgründen, eher zum Angeben. Ich war viele Jahre regelmäßig auf Dienstreisen in Afrika und immer froh, wenn ich solchen Tieren nicht begegnet bin. 2 Begegnungen mit Kapkobra und Hornviper verliefen glimpflich, ohne das ich gebissen wurde. Im Zoo ok, in (verantwortungsloser) Privathand geht das absolut garnicht. In den Herkunftsländern dieser Reptilien herrscht absolutes Unverständniss dafür, das sich Leute solche Tiere freiwillig ins Haus holen. Sprechen sie das Thema mal mit einem einheimischen Guide in Südafrika an, der wird ihnen raten sich auf geistige Gesundheit untersuchen zu lassen.....
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