Ehefrau umgebracht Engländer für Mord direkt nach der Hochzeit schuldig gesprochen

Erst schloss er den Bund fürs Leben, dann tötete er seine frisch Angetraute: Ein 45-jähriger Mann muss dafür nun mit einer langen Strafe rechnen. Als Grund nannte er eine Drohung seiner Frau: Sie wollte die Scheidung.

Nur wenige Stunden nach der gemeinsamen Hochzeitsfeier soll ein Mann in England seine Frau ermordet haben. Später legte er die Leiche in einem Koffer verpackt im Unterholz ab. Zu diesem Schluss kam eine Gerichtsjury im englischen Bradford. Das Strafmaß soll am 19. August verkündet werden, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete. Der Täter muss mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe rechnen.

Wie die Tageszeitungen »The Sun« und »Daily Mail« berichteten, sagte der 45-Jährige der Polizei, er habe seine 52 Jahre alte Frau angegriffen, weil sie ihm gesagt habe, dass sie die Scheidung und ihn fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigen wolle. Der Mann, der demnach in der Verhandlung nicht aussagte, habe den tödlichen Angriff zugegeben, er habe ihr keinen schweren Schaden zufügen wollen.

Die Tat spielte sich im Oktober 2021 in der englischen Grafschaft West Yorkshire ab. Nach der Eheschließung soll das Paar in einem Pub gefeiert haben. Noch am selben Abend oder am nächsten Tag soll der Mann seine Braut nach Angaben der Staatsanwaltschaft getötet haben. Erst Tage später meldete er sie als vermisst. In Wirklichkeit soll er die Leiche jedoch zuerst in einem Schrank im gemeinsamen Haus verstaut haben, bevor er sie in einen Koffer packte und auf einem nahen Feld ablegte.

jop/dpa
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