Kloster in Füssen 100-jähriger Pater stirbt nach Brand

Einen Tag nach dem Brand in einem Kloster in Füssen ist ein 100 Jahre alter Mönch gestorben. Das Feuer war offenbar in seinem Wohnbereich ausgebrochen. Fünf weitere Ordensbrüder hatten Rauchvergiftungen erlitten.

Einsatzkräfte im Kloster Füssen: 100-Jähriger erliegt seinen Verletzungen
dapd

Einsatzkräfte im Kloster Füssen: 100-Jähriger erliegt seinen Verletzungen


Füssen - Ein 100 Jahre alter Mönch aus dem Franziskanerkloster in Füssen ist seinen schweren Verbrennungen erlegen. Dies gab die Polizei bekannt. Im Zimmer des vermutlich ältesten Franziskanermönchs Deutschlands war am frühen Sonntagmorgen ein Feuer ausgebrochen. Der 100-Jährige wurde zunächst mit lebensgefährlichen Verletzungen aus dem Gebäude gerettet und in die Unfallklinik Murnau geflogen. Dort starb er am Montagvormittag. Der Mann wäre am 12. April 101 Jahre alt geworden.

Bei dem Vorfall im Ostallgäu wurden neun weitere Mönche sowie ein Feuerwehrmann leicht verletzt. Fünf Ordensbrüder mussten wegen Rauchvergiftungen stationär behandelt werden. Die Polizei hält es für möglich, dass ein technischer Defekt an der Nachttischlampe des 100-Jährigen den Brand ausgelöst haben könnte.

Der Schaden an dem Gebäude beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf mindestens 100.000 Euro. Zudem wurden historische Kunstgegenstände in dem Kloster zerstört.

aar/dpa/dapd

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