Brandenburg IC kollidiert mit Wild

Bei einem Wildunfall in Brandenburg ist ein IC so stark beschädigt worden, dass er nicht weiterfahren konnte. Ungefähr 450 Fahrgäste mussten im Wald anderthalb Stunden auf den Ersatzverkehr warten.

Julian Stähle/ DPA

Ein IC ist in Brandenburg zwischen Wustermark und Ribbeck mit Wild kollidiert. Ungefähr 450 Fahrgäste des Zugs, der auf der Schnellstrecke von Berlin nach Hamm unterwegs war, hätten anderthalb Stunden in dem Zug auf Ersatzverkehr warten müssen, sagte ein Sprecher der Bahn.

Der Unfall ereignete sich demnach in einem Wald. Die Strecke sei noch in der Nacht wieder freigegeben worden. Die restlichen Züge auf der Strecke hätten auf ein anderes Gleis ausweichen können. Einschränkungen für weitere Reisende habe es auch am Morgen nicht gegeben, hieß es.

Laut Angaben der Bahn erfasste der IC das Wild gegen 21.00 Uhr. Der Zug wurde so stark beschädigt, dass er nicht mehr weiterfahren konnte. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr seien teilweise nur zu Fuß an den Unfallort gelangt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Der Ersatzzug habe die Fahrgäste zurück nach Berlin gebracht, von wo aus sie ihre Reise mit rund drei Stunden Verspätung fortsetzen konnten. Während der Sprecher der Bundespolizei sagte, bei dem Wild handele es sich wohl um einen Hirsch, konnte die Bahn das nicht bestätigen.

bbr/dpa



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