Museumssegler in Bremerhaven Feuer auf der "Seute Deern"

Die "Seute Deern" ist ein Wahrzeichen Bremerhavens, seit mehr als 50 Jahren liegt sie im Alten Hafen. Jetzt gab es auf dem Segelschiff einen Brand, den die Feuerwehr nur schwer löschen konnte.

Löscharbeiten im Museumshafen
Feuerwehr Bremerhaven/ DPA

Löscharbeiten im Museumshafen


Ein Feuer hat das Museumsschiff "Seute Deern" in Bremerhaven beschädigt. Der kaufmännische Direktor des Deutschen Schifffahrtsmuseums in Bremerhaven, Konrad Otten, sagte am Sonntag, das Schiff sehe "ganz schön heftig" aus. Menschen seien bei dem Brand in der Nacht zum Samstag nicht verletzt worden.

Die Ursache für das Feuer auf dem genau 100 Jahre alten Holzschiff sowie die Schadenshöhe waren zunächst unklar. Die Bremerhavener Feuerwehr war am späten Freitagabend verständigt worden, weil Rauch aus der "Seute Deern" aufstieg. Mitarbeiter des Restaurants brachten die Gäste und sich selbst von Bord.

Der Schwelbrand war in einem Hohlraum zwischen Außen- und Innenwand ausgebrochen und daher schwer zu löschen. Nach Angaben der Feuerwehr dauerte es sieben Stunden, bis das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war.

Die Bark liegt seit mehr als 50 Jahren im Alten Hafen und gilt als ein Wahrzeichen Bremerhavens. In dem Segler ist auch ein Restaurant untergebracht.

Die "Seute Deern" wurde 1919 in den USA gebaut. Das denkmalgeschützte Segelschiff war bereits vor dem Brand sanierungsbedürftig. Die Sanierung kostet rund 32 Millionen Euro, der Bund will ungefähr die Hälfte der Kosten für die Instandsetzung übernehmen.

mbö/dpa



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