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Keks-Krimi: Das "Krümelmonster" meldet sich

Foto: DPA/ HAZ/ Surrey

Fall Bahlsen "Krümelmonster" will vergoldeten Keks zurückgeben

Der Diebstahl des goldenen Kekses von Hannover scheint für den Backwarenkonzern Bahlsen ein gutes Ende zu nehmen. Das "Krümelmonster" hat in einem Brief angekündigt, das gestohlene Firmen-Wahrzeichen zurückzugeben - weil der Konzernchef "den Keks ganz dolle vermisst".

Hannover - Im Keks-Krimi von Hannover hat das "Krümelmonster" offensichtlich ein Einsehen: In einem neuen Brief kündigte der mutmaßliche Dieb des Bahlsen-Wahrzeichens an, dem Unternehmen den vergoldeten Keks zurückzugeben. "Weil der Werni den Keks so lieb hat wie ich und der jetzt immer weint und den Keks ganz dolle vermisst geb ich den zurück!!!", heißt es in dem Brief, der bei der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung"  einging.

"Der Werni" bezieht sich offensichtlich auf Firmenchef Werner M. Bahlsen. Der hatte nach Auftauchen eines ersten "Krümelmonster"-Briefs eine Spende von 52.000 Kekspackungen in Aussicht gestellt, sollte das Kunstwerk wieder auftauchen. Auf eine Erpressung werde man sich allerdings nicht einlassen.

Der vergoldete Keks war von der Fassade des Bahlsen-Stammhauses geklaut worden. In der vergangenen Woche war bei der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung" ein Erpresserbrief eingegangen, unterzeichnet vom "Krümelmonster". Ein beigelegtes Foto zeigt eine entsprechend kostümierte Person - mit einem großen vergoldeten Keks im Arm.

ulz/dpa
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