Zwei Tote Kleinflugzeug prallt gegen Mast von Brocken-Wetterwarte

Bei dichtem Nebel ist ein Kleinflugzeug auf dem Brocken abgestürzt. Zwei Menschen kamen ums Leben. Die Maschine war gegen den Mast einer Wetterstation gekracht und in Flammen aufgegangen.

Flugzeugwrack in dichtem Nebel: Absturz auf dem Brocken
DPA/MDR

Flugzeugwrack in dichtem Nebel: Absturz auf dem Brocken


Magdeburg - Beim Absturz eines Kleinflugzeugs auf dem Brocken sind zwei Menschen gestorben. Laut der Polizei in Magdeburg stürzte die Maschine am Morgen bei dichtem Nebel ab. Der 38 Jahre alte Pilot und ein zweiter Insasse verbrannten bis zur Unkenntlichkeit.

Das Kleinflugzeug prallte gegen einen 27 Meter hohen Mast der Brocken-Wetterwarte. Er habe einen lauten Knall gehört, sagte Matthias Glenk von der Wetterstation. Anschließend stürzte die Maschine in den auf der Bergkuppe gelegenen botanischen Garten und ging in Flammen auf.

Einsatzkräfte seien am Unfallort, sagte eine Polizeisprecherin. Die Ermittlungen gestalteten sich schwierig. Zur Klärung der Unfallursache wurde die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig eingeschaltet. Die Maschine von Rügen nach Reichelsheim bei Frankfurt am Main unterwegs gewesen, sagte ein Behördensprecher. Bei dem Flugzeug habe es sich um eine Cessna 182 gehandelt. Das einmotorige Modell werde klassischerweise von Privatpersonen und Geschäftsreisenden genutzt.

Die Sichtweite beim Absturz gegen 8.35 Uhr habe bei nicht einmal 20 Metern gelegen, sagte Wetterexperte Glenk. Das sei aber auf dem 1141 Meter hohen Berg nichts Ungewöhnliches. Mitarbeiter der Wetterwarte seien nicht zu Schaden gekommen.

wit/dpa/AFP



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