Explosion Mehr als 30 Kinder sterben bei Busbrand in Kolumbien

In Kolumbien ist ein Bus in Flammen aufgegangen und ausgebrannt. Mehr als 30 Kinder kamen ums Leben. Sie waren offenbar auf dem Rückweg von einer kirchlichen Feier.

Ausgebrannter Bus in Kolumbien: Mehr als 30 tote Kinder
REUTERS

Ausgebrannter Bus in Kolumbien: Mehr als 30 tote Kinder


Bogotá - Bei einem schweren Busunglück in Kolumbien sind mindestens 31 Kinder gestorben. Das teilte das Rote Kreuz mit. Das Fahrzeug ging am Sonntag aus bisher noch ungeklärter Ursache im Ort Fundación im Norden des Landes in Flammen auf.

Die Angaben zu den Opfern schwanken. Die Nachrichtenagentur dpa berichtet unter Berufung auf einen örtlichen Polizeikommandanten von 32 toten Kindern, die zu einer Religionsgemeinschaft gehörten. In anderen Meldungen ist von 31 toten Kindern und einem toten Erwachsenen die Rede.

In dem Bus habe es eine Explosion gegeben, woraufhin er vollständig ausgebrannt sei, teilten die Polizei und Staatschef Juan Manuel Santos mit. Der Bus befand sich übereinstimmenden Angaben zufolge auf dem Rückweg von einer Kirchenfeier.

Präsident Santos wollte sich noch am Sonntagabend (Ortszeit) auf den Weg nach Fundación machen. Er sprach von einer schrecklichen Tragödie. "Das Land ist in Trauer", schrieb er auf seinem Twitter-Account. Fundación liegt etwa 850 Kilometer nördlich der Hauptstadt Bogotá.

hut/dpa/AFP



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