Chile Erdbeben löst Panik aus

Ein schweres Erdbeben der Stärke sieben hat den Süden Chiles erschüttert. Das Zentrum des Bebens lag 45 Kilometer nördlich der Stadt Concepción. Die Erschütterungen waren bis in die Hauptstadt Santiago zu spüren. Berichte über Verletzte gab es nicht - doch schlimme Erinnerungen wurden wach.
Einwohner von Constitución: Viele Menschen verließen ihre Häuser

Einwohner von Constitución: Viele Menschen verließen ihre Häuser

Foto: DIEGO GARCIA/ AFP

von einem der schwersten je registrierten Erdbeben heimgesucht worden war

Santiago de Chile - Tausende Menschen verließen nach dem Beben küstennahe Orte aus Angst vor einem Tsunami und brachten sich in höher gelegene Gebiete in Sicherheit. Betroffen war die Gegend um Concepción, dieselbe Region, die vor knapp einem Jahr .

Nach Angaben der US-Erdbebenwarte lag das Epizentrum 45 Kilometer nördlich von Concepción im Pazifik. Die Behörden gaben jedoch schon bald Tsunami-Entwarnung.

Die Erdstöße seien relativ lang gewesen. Viele Menschen hätten daraufhin ihre Häuser verlassen, berichtete die Zeitung "El Mercurio". In Concepción, etwa 500 Kilometer südlich von der Hauptstadt Santiago, sei teilweise der Strom ausgefallen und das Telefonnetz zusammengebrochen.

Das nationale Amt für Katastrophenschutz betonte, es sei nichts über Opfer oder größere Schäden bekannt geworden. Auch der stellvertretende Innenminister Rodrigo Ubillo erklärte, es gebe keine Berichte über Verletzte oder Schäden.

luk/dpa/dapd
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.