Wassereinbruch 21 Tote bei Minenunglück in China

Wasser flutete die Stollen: Bei einem Grubenunglück in einem chinesischen Kohlebergwerk sind 21 Kumpel gestorben. Nur drei der eingeschlossenen Arbeiter konnten gerettet werden.

Chinesische Rettungskräfte: Drei eingeschlossene Bergleute wurden befreit
REUTERS

Chinesische Rettungskräfte: Drei eingeschlossene Bergleute wurden befreit


Bei einem Grubenunglück in Nordchina sind insgesamt 21 Bergmänner gestorben. Wie staatliche Medien unter Berufung auf die Behörden meldeten, sind auch die zwei letzten noch vermissten Kumpel tot.

Am Sonntag waren 24 Männer bei einem Wassereinbruch in einem Kohlebergwerk in der Provinz Shanxi eingeschlossen worden. Nur drei wurden gerettet.

Insgesamt waren 247 Bergarbeiter in der Mine, als plötzlich Wasser die Stollen flutete. Mehr als 600 Einsatzkräfte hatten vier Tage lang versucht, die Eingeschlossenen zu erreichen.

Das betroffene Bergbauunternehmen habe in allen seinen Minen die Produktion für Sicherheitsüberprüfungen gestoppt, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua. Trotz verbesserter Sicherheitsstandards gilt die chinesische Bergbauindustrie als eine der gefährlichsten der Welt.

hut/dpa

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