China 33 Bergarbeiter sterben bei Gasexplosion

In China sind 33 Bergleute in einer Mine nahe der Millionenmetropole Chongqing bei einer Gasexplosion ums Leben gekommen. Zuvor waren die Schächte ohne Genehmigung erweitert worden.

Trauer um die toten Bergleute in Chongqing
AP

Trauer um die toten Bergleute in Chongqing


Bei einer Explosion in einer Kohlegrube nahe der südwestchinesischen Stadt Chongqing sind 33 Bergarbeiter ums Leben gekommen. Nur zwei Kumpel konnten sich lebend in Sicherheit bringen.

Zunächst waren 18 Leichen entdeckt worden. Dann hätten Rettungskräfte auch die verbliebenen 15 Vermissten geborgen, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua.

Das Unglück hatte sich am Montag in dem Jinshangou Bergwerk in Laisu im Bezirk Yongchuan ereignet. Erste Untersuchungen ergaben, dass die Schächte der Kohlemine illegal erweitert worden waren und die Bergleute nur über unzureichende und fehlerhafte Ausrüstung verfügten.

Chinas Gruben sind die gefährlichsten der Welt. Jedes Jahr kommen Tausende Kumpel ums Leben - im Verhältnis deutlich mehr als in anderen Teilen der Welt. Schlechte Sicherheitsvorkehrungen und mangelnde Kontrolle durch Vetternwirtschaft gelten häufig als Ursachen.

Fläche: 9.572.900 km²

Bevölkerung: 1367,820 Mio.

Hauptstadt: Peking

Staatsoberhaupt: Xi Jinping

Regierungschef: Li Keqiang

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ala/dpa



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