Windgeschwindigkeiten von mehr als 260 Kilometern pro Stunde Mindestens zwölf Tote nach Tornados in China

Mindestens zwölf Tote, mehr als 400 Verletzte: Tornados haben Ost- und Zentralchina schwer getroffen. Wie immens die Schäden wirklich sind, ist noch nicht abzusehen.
Ein Mann in den Trümmern, die der Tornado in der chinesischen Stadt Suzhou hinterlassen hat

Ein Mann in den Trümmern, die der Tornado in der chinesischen Stadt Suzhou hinterlassen hat

Foto: AFP

Zwei Tornados haben in China eine Spur der Verwüstung hinterlassen: Durch die Stürme im Osten sowie im Zentrum des Landes wurden nach Behördenangaben vom Samstag mindestens zwölf Menschen getötet und mehr als 400 weitere verletzt. In der Metropole Wuhan stürzten etwa 30 Wohnhäuser ein, 26.000 Haushalte waren dort ohne Strom.

Fotostrecke

Tornados in China

Foto: Fang Dongxu / EPA

Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 260 Kilometern pro Stunde traf einer der Tornados am Freitag auf Wuhan. Nach Behördenangaben wurden in der Millionenmetropole acht Menschen getötet und 280 weitere verletzt. Zunächst hatten die Behörden in Wuhan sechs Tote gemeldet.

Auch Suzhou im Osten des Landes schwer getroffen

Der Sturm wirbelte Gegenstände durch die Luft, die teilweise auf Autos krachten. Bäume wurden aus der Erde gerissen. Ein hoher Schaden entstand, als ein durch den Starkwind beschädigter Kran auf eine Baustelle kippte.

Ein weiterer Tornado mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 200 Kilometern pro Stunde verursachte in der nahe Shanghai gelegenen Stadt Suzhou schwere Schäden. Den örtlichen Behörden zufolge wurden dort vier Menschen getötet, ein weiterer gilt als vermisst.

flg/AFP
Die Wiedergabe wurde unterbrochen.