Tanklaster-Explosion China korrigiert Opferzahl

Das Ausmaß des Tanklaster-Unglücks in China zeichnet sich immer deutlicher ab, die Opferzahlen steigen. Die Wucht der Explosion zerstörte mehrere Gebäude.
Ein Viertel in Rauch und Flammen: Die Explosion zerstörte eine bisher unbekannte Zahl von Gebäuden

Ein Viertel in Rauch und Flammen: Die Explosion zerstörte eine bisher unbekannte Zahl von Gebäuden

Foto: -/ dpa

Das Tanklaster-Unglück im Osten Chinas hat erheblich mehr Opfer gefordert als ursprünglich gedacht. Die Behörden vor Ort geben inzwischen an, dass bei dem Unglück mindestens 19 Menschen getötet wurden. Mindestens 172 Personen wurden verletzt, 24 davon schwer. Regionale Quellen sprechen inzwischen von 189 Verletzten, die Zahl ist offiziell nicht bestätigt.

Das mit Flüssiggas beladene Fahrzeug explodierte am Samstag gegen 16:45 Uhr Ortszeit auf einem Abschnitt der Schnellstrafle Shenyang-Haikou nahe der Stadt Wenling in der Provinz Zehjiang, wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Eine zweite Explosion habe es gegeben, als der Lastwagen auf eine Werkstatt nahe der Straße gefallen sei. Fotos vom Unfallort zeigen extensive Schäden an mehreren weitgehend ausgebrannten Gebäuden.

Die Explosionen zogen den chinesischen Agenturberichten zufolge den Einsturz einiger Wohnhäuser und Fabrikhallen nach sich. Rund 2600 Rettungskräfte waren bei den Lösch- und Bergungsarbeiten im Einsatz, berichtet Xinghua. Die Ministerien für öffentliche Sicherheit und Katastrophenschutz habe Arbeitsgruppen zur Ermittlung der Unfallursache zur Unglücksstelle entsendet. Zu einer möglichen Ursache gab es zunächst sonst keine Angaben.

Die englischsprachige chinesische Zeitung "Global Times" veröffentlichte auf Twitter ein Video, das den Vorfall zeigen soll. Darin ist zu sehen, wie ein großes Trümmerteil durch die Luft fliegt.

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Rettungskräfte versuchten laut den Berichten, in den zerstörten Gebäuden Verletzte zu finden. Mehrere Abfahrten der Schnellstraße waren gesperrt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur AP ist noch unklar, was der Tanklaster geladen hatte.

fek/pat/AFP/AP
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