China Terrakotta-Krieger durch Erdbeben beschädigt

Die Terrakotta-Armee des ersten chinesischen Kaisers Qinshi Huangdi gehört zu den großen archäologischen Sensationen des 20. Jahrhunderts. Das weltberühmte Kunstwerk wurde bei dem katastrophalen Erdbeben beschädigt.


Peking - Bei dem schweren Erdbeben in China vor zwei Wochen sind sieben Terrakotta-Krieger beschädigt worden. Die Figuren zählten zu insgesamt 41 wichtigen Kunststücken, die in der nördlichen Provinz Shaanxi durch das Beben Schaden erlitten hätten, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am heutigen Mittwoch unter Berufung auf lokale Behörden.

Terrakotta-Krieger, hier eine Nachbildung: Sieben Figuren beschädigt
DPA

Terrakotta-Krieger, hier eine Nachbildung: Sieben Figuren beschädigt

Die sieben Krieger seien jedoch nur leicht beschädigt worden.

Die Entdeckung der aus etwa 8000 Figuren bestehenden Terrakotta-Armee des ersten chinesischen Kaisers Qinshi Huangdi gehört zu den großen archäologischen Sensationen des 20. Jahrhunderts.

Weiterhin schweben die Menschen in Chinas Erdbebengebiet in höchster Lebensgefahr: Bei zwei Nachbeben im Katastrophengebiet stürzten zuletzt mehr als 420.000 Häuser ein. Dutzende Menschen wurden verletzt.

Zunächst erschütterte ein Beben der Stärke 5,4 den Bezirk Qingchuan in der südwestlichen Provinz Sichuan. Dann ereignete sich ein Beben der Stärke 5,7 im Nachbarbezirk Shaanxi.

pad/AFP



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