Genf Diamant aus Botswana für 18,5 Millionen Euro versteigert

Mehr als hundert Karat, mehr als 150 Interessenten: In Genf ist ein wertvoller Diamant in Form einer Träne für umgerechnet knapp 18,5 Millionen Euro versteigert worden. Der Käufer gab dem Edelstein gleich einen neuen Namen.

"Harry Legacy": Juwelier bekommt für umgerechnet 18,5 Millionen Euro den Zuschlag
AFP

"Harry Legacy": Juwelier bekommt für umgerechnet 18,5 Millionen Euro den Zuschlag


Genf - Ein farbloser, tränenförmiger Diamant mit 101,73 Karat ist in Genf für umgerechnet knapp 18,5 Millionen Euro versteigert worden. Laut dem Auktionshaus Christie's kam das Höchstgebot von dem Traditions-Juwelier Harry Winston, dessen Schmuck- und Uhren-Unternehmen seit diesem Jahr zur Swatch-Gruppe gehört. An der Auktion in einem Genfer Luxus-Hotel beteiligten sich rund 150 Interessenten.

Bisher hatte der Diamant keinen Namen. Der Edelstein solle nun "Harry Legacy" genannt werden - das habe Winston mitgeteilt, sagte Christie's-Sprecher Rahul Kadakia.

"Harry Legacy" wurde vom amerikanischen Edelstein-Institut als makellos klarer Diamant mit perfekter Symmetrie zertifiziert. Er stammt aus der ertragreichen Jwaneng-Mine in Botswana. Die Bearbeitung zog sich über 21 Monate hin. Zum Kaufpreis werden Steuern und Verkaufsprovision addiert, so dass der Käufer letztlich etwa 20,7 Millionen Euro zahlen muss.

hut/AFP



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