Christopher Street Day Köln - ein Regenbogenmärchen

Wimpern bis in den Himmel, grellbuntes Make-up und viel nackte Haut: In Köln feiern Zehntausende Schwule und Lesben den Christopher Street Day. Mit ihrer "Null Toleranz!"-Parade protestieren sie gegen die Diskriminierung von Homosexuellen.


Köln - Nach Angaben der Initiatoren ist der Kölner Christopher Street Day (CSD) eines der größten homosexuellen Straßenfeste in Europa: Seit Sonntagmittag schlängelt sich die Parade durch die Domstadt. Sie ist der Höhepunkt der schwul-lesbischen Festwochen "ColognePride", es wurden rund 500.000 Zuschauer erwartet.

An dem Umzug nehmen rund 60 Festwagen und etwa 20.000 Teilnehmer teil. In diesem Jahr steht die Parade unter dem Motto "Null Toleranz!". Man habe das Thema "bewusst provozierend und kämpferisch gewählt", teilte der Kölner Lesben- und Schwulentag (KLuST) vorab mit: "Wir haben das Gefühl, dass in einigen Teilen der Gesellschaft auch nicht gerade zimperlich mit unserer Minderheit umgegangen wird."

Traditionell besteht der CSD in Köln aus der Gala der Aids-Hilfe am Freitag, dem Straßenfest in der Altstadt am gesamten Wochenende und der Parade durch die Kölner Innenstadt.

jjc/ddp



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