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Hausmitteilung Colorado River, Jens Söring, Frank Elstner, SPIEGEL GESCHICHTE, SPIEGEL GELD

aus DER SPIEGEL 38/2021

Colorado River

Was der Klimawandel anrichtet, lässt sich im Südwesten der USA beobachten, der unter einer dramatischen Dürre leidet. Das Gebiet wird durchzogen vom Colorado River, doch der Pegel des Flusses und seiner Reservoirs ist so niedrig wie nie zuvor. SPIEGEL-Mitarbeiter Daniel C. Schmidt wollte wissen, wo das Wasser bleibt – und was der Mangel mit Mensch und Wirtschaft macht. Er reiste vom ausgetrockneten Flussdelta im Grenzgebiet zwischen Mexiko, Kalifornien und Arizona zum Quellgebiet in den Rocky Mountains. Schmidt sprach mit Wissenschaftlern, Bauern, indigenen Stammesvertretern und Naturschützern. »Jeder Tropfen, der sich nach der Schneeschmelze im Frühjahr flussabwärts bewegt, wird abgezapft«, sagt Schmidt. Denn der Colorado River versorgt nicht nur 40 Millionen Amerikaner, sondern auch eine geschätzt acht Milliarden Dollar schwere Agrarindustrie.

Foto: Johannes Arlt / DER SPIEGEL

Söring

Jens Söring saß 33 Jahre, 6 Monate und 27 Tage in Großbritannien und den USA im Gefängnis, verurteilt wegen eines besonders grausigen Mordes an den Eltern seiner damaligen Freundin. Ende 2019 kam er auf Bewährung frei und wurde nach Deutschland abgeschoben, drei Monate später ging die Welt in den Shutdown. Wie sein erstes Jahr in Freiheit verlief, beschrieb Söring den SPIEGEL-Redakteurinnen Simone Salden und Julia Jüttner beim Spaziergang um die Hamburger Alster. Er sprach über den Bruch mit Vater und Bruder, den Wunsch, eine Familie zu gründen, und darüber, wie er seinem »kaputten Leben« einen Sinn geben kann. »Wir sind einem Mann begegnet, der nach einem Jahr wesentlich entspannter wirkte als wenige Monate nach seiner Freilassung«, sagt Salden.

Foto: Sonja Och / DER SPIEGEL

Elstner

Dass Frank Elstner durchs Abitur gefallen war, bekam SPIEGEL-Redakteur Alexander Kühn schon als Jugendlicher mit: Kühn war – drei Jahrzehnte später – ebenfalls Schüler des Ludwig-Wilhelm-Gymnasiums im badischen Rastatt. Erst bei der Recherche für sein Porträt erfuhr er, wie sehr der 79-Jährige noch daran zu knabbern hat. Das fehlende Reifezeugnis sei der Antrieb für seinen späteren Ehrgeiz gewesen, so der Showmaster: »Ich war besessen davon, alles richtig zu machen.« Kühn besuchte den »Wetten, dass..?«-Erfinder in dessen Baden-Badener Haus, wo Elstner neuerdings boxt, um sich trotz Parkinson-Krankheit fit zu halten, und in dessen Büro. Dort steht ein Bild, das der Entertainer zusammen mit dem Künstler Salomé gemalt hat. Es zeigt ihn selbst, in der Garderobe seiner Mutter, die Schauspielerin war.

Die Nachfrage nach Immobilien ist in Deutschland ungebrochen, in der Pandemie sehnen sich Menschen nach der vermeintlichen Sicherheit eines Eigenheims, die Preise schießen nach oben. Wann und wo sich der Kauf doch noch lohnt und welche Alternativen es gibt, erklärt die neue Ausgabe von SPIEGEL GELD, die diesem Heft beiliegt. SPIEGEL GESCHICHTE beschäftigt sich mit der Hexenverfolgung, einem verstörenden Kapitel der europäischen Historie. Vom späten 14. Jahrhundert an wurden Menschen zunehmend beschuldigt, mit magischen Kräften Unheil anzurichten. Viele wurden hingerichtet. Selbst in der Nachkriegszeit gab es noch Gerichtsprozesse wegen angeblicher Hexerei, vor allem in Norddeutschland. Das Heft ist ab 21. September erhältlich.

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