Computerfehler Schüler bekommt Steuerklasse "Sex"

"DIN A Sex im Büro" heißt ein schlüpfriger Schlager aus den 70ern. Die Stadt München hat das Liedchen in der Wirklichkeit übetroffen: sie vergab an einen Schüler die Lohnsteuerklasse "Sex".

München - Der 15-Jährige erhielt die libidinöse Steuerklasse vermutlich wegen eines externen Computerfehlers, sagte ein Behördensprecher. Der Computer sollte die Buchstaben "Sechs" auf die amtlichen Karte schreiben. Es sei unklar, wie es zu dem Fehler kommen konnte.

Eigentlich ist diese Steuerklasse - ob nun "Sechs" oder "Sex" aber ohnehin grundfalsch: Sie wird nur auf Zweitlohnsteuerkarten für ein zusätzliches Arbeitsverhältnis vergeben. Richtig wäre die Steuerklasse "Eins" gewesen.

Ob der Jugendliche die Lohnsteuerkarte behalten darf - immerhin hat sie vermutlich Sammlerwert - teilte die Behörde nicht mit.